​​Werder Bremen steckt in großen Schwierigkeiten. Die Perspektive von Trainer Florian Kohfeldt ist ebenso fraglich wie die zukünftige Ligazugehörigkeit des SVW. Die Mannschaft will sich in den kommenden Wochen umso mehr für ihren Trainer aufopfern.


Die Situation bei Werder Bremen hat schon längst dramatische Züge angenommen. Grund dafür sind die schlechten Ergebnisse, die die Norddeutschen bis auf den 17. Tabellenrang zurückwarfen. Die Mannschaft steckt seit Wochen im Formtief und Übungsleiter Kohfeldt ist angezählt.


Noch immer hat das Team den Glauben in ihren Coach aber nicht verloren. Im Interview mit der Bild verriet Kapitän Niklas Moisander, dass Kohfeldt unter den Spielern nicht zur Debatte steht. "Wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Trainer. Wir wollen zusammen durch diese sehr schwierige Situation gehen", so der 34-Jährige.


Kohfeldts Einstellung überzeugt Moisander


Die Ergebnisse blieben in der Vergangenheit aus. Vor allem die taktischen Feinheiten wurden beim lange so erfolgreichen Trainer hinterfragt. Moisander ist neben den sportlichen Maßnahmen auch von der Einstellung überzeugt. "Weil er alles für den Verein gibt, sehr hart arbeitet und uns optimal auf die Spiele vorbereitet. Sein ganzes Herz hängt an Werder. Wir haben in den letzten zwei Jahren so gut zusammengearbeitet und wollen ihm jetzt etwas zurückgeben. Wir wollen keinen anderen Trainer!“

Florian Kohfeldt

Seine Spieler stehen voll hinter Florian Kohfeldt


Diese Aussagen sind ein klares Zeichen. Neben dem Vertrauen von Sportchef Frank Baumann und Co. stehen damit auch die Spieler klar hinter ihrem Übungsleiter. Die Grundlage für die schweren Wochen bis zum Sommer sind geschaffen. Doch es ist auch klar, dass Bremen nun mit aller Kraft liefern muss. 


An Einsatz mangelt es beim 37-Jährigen nicht. "Er ist sehr engagiert. Er wohnt mittlerweile fast im Weserstadion und arbeitet an Lösungen, wie wir uns aus unserer Lage befreien können." Die Spieler hoffen laut Moisander, dass er weiter daran arbeiten kann - und man im Bestfall endlich gemeinsam Lösungen findet: "Wir haben klar gemacht, dass wir ihn behalten wollen."