Zweitligist ​SV Darmstadt 98 und Trainer Dimitrios Grammozis gehen am Ende der Saison getrennte Wege. Beide Seiten konnten sich nicht über eine Verlängerung des Vertrages einigen.


Der 41-jährige Deutsch-Grieche habe das vorliegende Angebot zur Verlängerung seines am Ende der Saison auslaufenden Vertrages nicht angenommen, teilten die Lilien mit. Grammozis war im Februar 2019 von der U19 des VfL Bochum zu den Hessen gewechselt. In 36 Partien holte er im Schnitt 1,53 Punkte. Aktuell rangiert Darmstadt in der ​Zweiten Liga auf dem siebten Tabellenplatz.

Knackpunkt war die Vertragslänge


"Wir bedauern Dimis Entscheidung, die uns überrascht hat, die wir aber akzeptieren müssen. Wir waren in einem engen Austausch mit ihm, hätten gerne mit ihm verlängert und uns gewünscht, dass er das ihm vorliegende Angebot annimmt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre haben wir unabhängig von Dimi - dessen fachliche und menschliche Qualitäten wir absolut schätzen - aus wirtschaftlichen Aspekten die Entscheidung gefällt, ihm einen Einjahresvertrag anzubieten. Die unterschiedlichen Vorstellungen über die Vertragslaufzeit waren letztendlich ausschlaggebend dafür, dass sich unsere Wege zum Saisonende trennen werden. Wir sind dennoch hundertprozentig davon überzeugt, die Spielzeit gemeinsam zu einem erfolgreichen Ende zu führen", erklärte Darmstadts Sportlicher Leiter Carsten Wehlmann.



Dimitrios Grammozis äußerte sich ebenfalls: "Ich möchte mich beim Verein dafür bedanken, dass er mir die Chance gegeben hat, als Cheftrainer im Profibereich Fuß zu fassen. Ich war und bin auch wirklich sehr gerne Trainer von Darmstadt 98 und hätte mir auch gut vorstellen können, hier etwas gemeinsam aufzubauen und zu entwickeln. Nach reiflicher Überlegung bin ich aber trotzdem zu dem Entschluss gekommen, dass meine Zeit in Darmstadt im Sommer enden wird. Da unsere Vorstellungen hinsichtlich der Vertragsgestaltung nicht übereinstimmen, sehe ich die Basis für eine zielführende und konstruktive Zusammenarbeit über den Sommer hinaus nicht für gegeben an. Ich glaube einfach, dass diese Vertragslaufzeit weder nach innen noch nach außen ein gutes Zeichen gewesen wäre. Mein voller Fokus gilt nun den verbleibenden Spieltagen, die ich zusammen mit der Mannschaft so erfolgreich wie möglich absolvieren möchte."