​Nanu, wer guckt denn da? Dieser Tage weilt am Hamburger ​Volksparkstadion prominenter Besuch - aber nicht aus der Welt des Fußballs, sondern des American Football. Patrick Esume, Hamburger Jung und als aktiver Spieler für die Silver Eagles, die Blue Devils und die Wild Huskies unterwegs, hospitiert in den kommenden Tagen beim ​Hamburger SV und schaut dem Trainer-Team über die Schulter.


Die Idee für diese Fortbildung kam Esume und dem HSV-Sportvorstand Jonas Boldt schon vor längerer Zeit. Kennengelernt hatten sich die beiden noch während Boldts Zeit bei Bayer Leverkusen. Der Kontakt ist seitdem nie abgerissen - und jetzt darf Esume beim HSV dem Trainerstab mal in die Kochtöpfe gucken.


Boldt hält "Blick über den Tellerrand hinaus für sinnvoll"


"Patrick hat sehr interessante Ansichten und Erfahrungen im Teamsport gesammelt, über die wir uns schon mehrfach ausgetauscht haben. Ich halte einen Blick über den Tellerrand hinaus auch zu anderen Sportarten immer für sinnvoll. Unser Trainerstab hat sich ebenfalls dafür ausgesprochen. Und da hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, diese Hospitationsidee umzusetzen", sagte Boldt auf der vereinseigenen Webseite. 

Für Esume ist es auch ein wenig eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Denn bevor der im Stadtteil Eimsbüttel geborene Sohne eines Nigerianers und einer Deutschen zum American Football kam, war er als Fußballer aktiv, spielte für Union 03 und ETSV Altona-Eidelstedt (dem heutigen SV Eidelstedt).