​Im Winter sorgte ​Borussia Dortmund mit dem Transfer von Erling Haaland für einen großen Coup. Der Wechsel zum BVB zahlte sich für alle Beteiligten aus. Doch den Norweger hätte es gut und gerne nach England verschlagen können.


Aktuell gibt es nur wenige Nachwuchsspieler, die so torgefährlich und konstant sind wie Erling Haaland. Seit seinem Transfer traf der 19-Jährige bereits zwölf Mal für die Schwarz-Gelben. Durch eine Ausstiegsklausel kostete er den BVB gerade einmal 20 Millionen Euro. Andere Klubs hätten noch sehr viel mehr Geld auf den Tisch gelegt.


Wie die SportBild berichtet, hat sich auch ​Manchester United an den Shootingstar gewendet. Laut den Meldungen boten die Red Devils sogar 60 Millionen Euro. Die zusätzliche Summe zur Ausstiegsklausel wäre ein Bonus für den Verein und den Spieler gewesen. Das Gehalt für den Norweger war dabei nicht einmal eingerechnet.


Haaland schlägt Angebot von United aus


Wie Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund Preis gab, haben beide Klubs ernsthaft über einen Wechsel diskutiert. "Manchester United war sehr interessiert an Erling. Wir haben uns lange unterhalten", so der Kaderplaner. Auch der BVB wusste von Uniteds Anfrage. Schnell war klar, dass es für die Dortmunder nicht auf ein Wettbieten herauslaufen darf.

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Solskjæers United wollte Haaland mit viel Geld überzeugen


Zu Gute kam der Borussia zu diesem Zeitpunkt die festgesetzte Summe, die der BVB schlussendlich auch bezahlte. Ohne diese Klausel hätte wohl Manchester das Rennen gemacht. So konnte sich Haaland gegen etwas weniger Geld und für eine bessere sportliche Perspektive entscheiden.


Wie gut das funktioniert hat wurde bereits deutlich. Klubs wie United wird dies aber nicht daran hindern, spätestens ab Sommer 2021 erneut bei Haaland anzuklopfen. Dann würde seine Ausstiegsklausel im bis 2024 laufenden Vertrag beim BVB aktiviert werden können. Die würde United dann aber per se schon 75 Millionen Euro kosten...