In der vergangenen Wintertransfer-Periode schien er der aussichtsreichste Kandidat für die vom ​HSV neu zu vergebene Planstelle im Sturm zu sein - doch am Ende konnte sich der Dino wohl nicht mit dem slowakischen Erstligisten MSK Zilina einigen - und Robert Bozenik machte den Abflug Richtung Feyenoord Rotterdam.


Da ist zwar mit Frank Arnesen als Sportdirektor auch irgendwie ein bisschen HSV im Klub - aber das kann all denen, die den Bozenik-Deal gerne auf HSV-Seite eingetütet gesehen hätten wohl nur ein kleiner Trost sein. Denn der Slowake ist gut aus den neuen Startlöchern gekommen. In seinen ersten drei Spielen in der niederländischen Eredivisie konnte der 20-jährige Stürmer bereits zweimal treffen. Beide male waren es die Siegtreffer für Feyenoord - deren Verantwortliche, allen voran Frank Arnesen, sich auf jeden Fall für diese Verpflichtung auf die Schulter klopfen können.


Bozenik und Pohjanpalo mit gutem Einstand bei ihren neuen Klubs


Doch als Trost für die HSV-Fans können die Leistungsdaten des statt Bozenik verpflichteten Finnen ​Joel Pohjanpalo herhalten. Auch der traf in seinen ersten drei Spielen zweimal, benötigte dafür sogar noch weniger Minuten als der Slowake. Im Stadtderby gegen den FC St.Pauli erlitt die Bayer-Leihgabe jedoch eine schmerzhafte Beckenprellung. Sein Einsatz im Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue (Samstag, 13.00 Uhr) soll aber wohl nicht gefährdet sein.