​Mit dem x-ten Viererpack seiner Karriere hat ​Lionel Messi für "seinen" FC Barcelona wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer geholt. Denn so schlecht, wie es das Endresultat (5:0) aussagt, waren die Basken von der ​SD Eibar gar nicht am vergangenen Samstag. Aber sie hatten eben keinen Messi in ihren Reihen.


Ein lupenreiner Hattrick bis zur Halbzeit - dem der argentinische Superstar schließlich noch sein viertes Tor an diesem Samstagnachmittag folgen ließ. Am Ende hieß es sogar 5:0 für die Blaugrana gegen die SD Eibar. Diesmal waren es die filigranen Tore und typischen Stürmer-Abschlüsse im Strafraum, die den Argentinier in der Torschützenliste wieder klettern ließen. Keine Traumfreistöße oder Kunstschüsse von außerhalb des Strafraums. 


Eibar an Messi: "Wir leiden unter dir."


Und am Ende konnte auch der Rivale nicht anders, als sich der Klasse des Superstars hinzugeben - der Klub sendete einen Tweet, der direkt an den Floh gerichtet war: "Wir leiden unter Dir. Wir quälen uns mit Dir. Wir ertragen Dich. Und es bleibt uns nichts anderes, als uns zu erheben und Dir zu applaudieren." 


Eine schönere Geste eines Klubs gegenüber einem gegnerischen Spieler habe ich seit langem nicht mehr gesehen. 

Arturo Vidal,Lionel Messi,Sergio Busquets

Zuletzt war es Messi gelungen, die Anhängerschaft von Betis auf seine Seite zu bekommen. Beim Spiel im Estadio Benito Villmarín war Messi in der vergangenen Saison ebenfalls mehrfach erfolgreich - nämlich dreimal. Doch endgültig flippten die Betis-Fans bei seinem dritten Tor in der 85. aus - und sangen die typischen "Messi, Messi"- Sprechchöre fast so inbrünstig, wie es sonst nur ihre blauroten Kollegen im Nou Camp tun. 


Keine Frage - der zurzeit beste Fußballer der Welt hat überall seine Bewunderer. Auch unter den Gegnern.