​Mit 1:2 musste sich ​Eintracht Frankfurt vor heimischem Publikum gegen ​Union Berlin geschlagen geben. Den Großteil der Niederlage hatten sich die Adler selbst zuzuschreiben. Doch auch der Stimmungsboykott sorgte für Aufsehen. 


Eintracht Frankfurt schlägt sich gegen tapfere Berliner selbst. Das Montagsspiel in der Bundesliga war verregnet und hart umkämpft. Doch die Eisernen brachten den knappen Sieg mit Einsatz und ordentlicher Mithilfe der Gastgeber über die Zeit. Eintracht-Trainer Adi Hütter musste den groben Fehlern nach der Partie hinterhertrauern.


"Es ist eine sehr bittere Niederlage, die mich sehr stört. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut, dann schießen wir uns zwei Bälle quasi selber rein", so der Übungsleiter nach dem Spiel. Die zwei Gegentreffer waren nicht nur vermeidbar, sondern komplett unnötig. Am Ende des Abends brachen sie den ohnehin schon schwachen Adlern das Genick.


Fischer freut's - Frankfurt frustriert


Die Gäste um Trainer Urs Fischer nahmen die Zähler aus Frankfurt natürlich gerne mit: "Diese drei Punkte könnten in der Endabrechnung sehr wichtig sein. Wir waren sehr gut im Spiel und haben die Eintracht vor Probleme gestellt. Die Führung hat uns nochmals Schwung gegeben. Die Jungs haben nachgesetzt und haben sich das erarbeitet."


Mit dem Dreier schoben sich die Eisernen sogar vor die Eintracht, die vielleicht noch auf Europa hofften. Doch ein Faktor dürfte bei den Adlern am Montagabend für starke Verunsicherung gesorgt haben. Der angekündigte Boykott der Frankfurter Anhänger wurde umgesetzt. Die Stehplätze in der Commerzbank-Arena blieben komplett leer. 

Eintracht Frankfurt v 1. FC Union Berlin - Bundesliga

Die Ultras der SGE protestierten gegen das Montagsspiel



Eintrachts Torhüter Kevin Trapp will die fehlende Stimmung aber nicht für die Pleite verantwortlich machen: "Ich weiß nicht, warum die Körperspannung gefehlt hat. Das nur auf die fehlenden Zuschauer zu reduzieren, wäre zu einfach. Man kann die Fans natürlich auch verstehen. Es darf keine Ausrede für das Spiel sein. Wenn ich beim 0:2 nicht hingehe, dann steht der Spieler dahinter und schiebt ihn rein."


Stimmungsboykott Thema Nummer eins


Bei den eigenen Fans der SGE sorgte das Fernbleiben der Fans für gespaltene Meinungen. Ein Boykott sei für viele Zuschauer nicht verständlich, denn Montagsspiele sind ab der kommenden Saison​ ohnehin vom Tisch. 


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Doch ein Großteil der Fans spricht sich für den Boykott aus. Die große Diskrepanz mit den vereinseigenen Ultras wurde stark kritisiert.

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​​Union-Fans jubeln


Die Stimmung bei den Berlinern war dagegen bestens. Nicht nur die Art und Weise des Siegs, sondern auch der nächste Sprung in der Tabelle sorgte für Glücksgefühle.​

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