​Für Paris SG kommt es immer härter: Abwehrchef Thiago Silva wird den Franzosen drei Wochen fehlen - und damit im Champions-League-Rückspiel gegen den BVB nicht zur Verfügung stehen.


Nach der 1:2-Pleite im Achtelfinal-Hinspiel bei Borussia Dortmund steht Paris Saint-Germain - und allen voran Thomas Tuchel - unter Druck. Ein erneutes Ausscheiden in der ersten K.O.-Runde der ​Königsklasse käme einer Bankrotterklärung gleich, schließlich träumen die Pariser von internationalem Ruhm und dem Champions-League-Titel. 


Doch die Hürden sind vor dem Rückspiel, das am 11. März stattfinden wird, aus PSG-Sicht groß: Zum einen gibt es reichlich Wirbel um Superstar Neymar. Der Brasilianer attackierte nach der ​BVB-Pleite die Klubverantwortlichen und warf ihnen vor, für seinen fehlenden Rhythmus - und damit einhergehend seine schlechte Leistung - verantwortlich zu sein. Zudem handelte er sich am vergangenen Wochenende völlig unnötig eine Gelb-Rote Karte ein, weil er seine Nerven nicht im Griff hatte. Symbolisch für das derzeitige Bild, das PSG abgibt.

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Thomas Tuchel hat es derzeit nicht leicht



Zum anderen hat Tuchel im Rückspiel gegen seinen Ex-Klub große Personalsorgen zu beklagen: Marco Verratti, der mit Abstand beste PSG-Akteur im Hinspiel, und Thomas Meunier fallen gelbgesperrt aus. Als wäre das nicht schon hart genug, wird auch Abwehrchef Thiago Silva im zweiten Aufeinandertreffen mit dem BVB nicht zur Verfügung stehen. 


Paris SG gab bekannt, dass sich der 35-jährige Brasilianer am Wochenende eine Oberschenkelverletzung zuzog, die eine dreiwöchige Pause erfordert. Da auch der Ex-Dortmunder Abdou Diallo verletzt ist, ist die Not in Paris' Abwehr groß! Nicht die schlechtesten Vorzeichen für Borussia Dortmund.