Der Flirt zwischen Liverpool und Timo Werner könnte ernst werden. Laut Sport1 wollen die Reds den deutschen Nationalspieler von RB Leipzig verpflichten, und müssten wohl weniger Geld auf den Tisch legen als gedacht. 


Grundsätzlich äußert sich Werner nur selten direkt über seine sportliche Zukunft, doch nach einigen pikanten Aussagen über den ​FC Bayern in der vergangenen Saison brachte sich der 23-Jährige zuletzt beim ​FC Liverpool ins Spiel. 


"Wir haben dort mit den besten Trainer der Welt mit Jürgen Klopp, der Deutscher ist. Es sprechen viele Sachen dafür, dass ich mit meiner Spielweise da vielleicht gut hinpassen würde", ​sagte Werner offen gegenüber Sky.


Werner unsicher - Topklubs stehen Schlange


Wie Sport1 in Erfahrung gebracht haben will, soll sich Werner vom Interesse der Reds geschmeichelt fühlen, jedoch wisse er um den extrem hohen Konkurrenzkampf. Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino sind in der vordersten Reihe gesetzt, dahinter verfügt Liverpool über Divock Origi, Xherdan Shaqiri und Takumi Minamino, der im Winter für kolportierte 8,5 Millionen Euro von Red Bull Salzburg verpflichtet wurde.  

Timo Werner

 Timo Werner hat die Qual der Wahl. Wohin wechselt der Leipziger Torjäger im Sommer?



Neben dem amtierenden Champions-League-Sieger seien weitere Spitzenklubs aus England sowie ein nicht genannter spanischer Verein im Rennen, auch soll die im bis 2023 datierten Vertrag enthaltene Ausstiegsklausel niedriger ausfallen als gedacht. Demnach könne Werner Leipzig für 30 Millionen Euro verlassen, ursprünglich wurde über eine Summe von 55-60 Millionen Euro berichtet. Sollte diese Information stimmen, würde der aktuelle Tabellenzweite der ​Bundesliga also nur fünf Millionen Euro mehr kassieren als bei einem Transfer im abgelaufenen Sommer. 


Ob und inwiefern Liverpool im Sommer auf dem Transfermarkt aktiv wird, lässt Jürgen Klopp jedoch offen. Einerseits sei es "leichter, Spieler zu überzeugen, wenn sie deinen Klub als besten der Welt ansehen. Auf der anderen Seite ist es schwieriger, je besser deine Mannschaft ist." 


Der 52-Jährige wolle "Spieler, die Teil davon sein wollen, die für ihren Platz kämpfen wollen, die den nächsten Schritt zusammen mit uns gehen, sich entwickeln und verbessern wollen." Ob Timo Werner in dieses Kaliber fällt oder doch lieber zu einem Klub wechselt, der ihm einen Stammplatz bietet, bleibt abzuwarten.