​Ante Rebic kommt beim AC Mailand immer besser in Fahrt! Die Rossoneri wollen die starken Leistungen des Kroaten honorieren und das Leihgeschäft schon jetzt in einen festen Kauf umwandeln.


Die Geschichte ist ebenso bekannt wie schnell erzählt: Nach einer überragenden Saison verlor ​Eintracht Frankfurt im vergangenen Sommer seine gefürchtete Büffelherde: Sowohl Sebastien Haller, als auch Luka Jovic und Ante Rebic erlagen dem Lockruf des Geldes und verließen die SGE.


Zunächst sah es so aus, als ob alle drei Spieler die falsche Entscheidung getroffen hatten. Haller bangt mit West Ham United in der Premier League um den Klassenerhalt, Jovic sieht bei ​Real Madrid keinen Stich und kommt einfach nicht an Karim Benzema vorbei. Und Ante Rebic kam beim AC Mailand - trotz schwacher Konkurrenz - ebenfalls lange nicht über eine Reservistenrolle hinaus.


Rebic startet beim AC Mailand durch


Doch im Gegensatz zu Haller und Jovic scheint es beim Kroaten im neuen Jahr Klick gemacht zu haben. Rebic zählt 2020 nicht nur zu den Stammspielern bei den Rossoneri, sondern ist plötzlich zum Leistungsträger und Publikumsliebling aufgestiegen. In den letzten sechs Ligaspielen gelangen dem 26-Jährigen sechs Treffer, auch im Pokal-Halbfinale gegen Juventus Turin konnte Rebic knipsen.

Ante Rebic,Zlatan Ibrahimovic

Mit Zlatan Ibrahimovic versteht sich Rebic blendend



Kein Wunder, dass der AC Mailand laut italienischen Medien nun Nägel mit Köpfen machen und den Spieler fest verpflichten will - denn aktuell ist Rebic nur bis Sommer 2021 ausgeliehen. Eine Kaufoption wurde bei dem Deal nicht vereinbart, wie Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner erst kürzlich erklärte. 


Laut der italienischen Tuttosport, zugegeben nicht die seriöseste Quelle in Italien, fordert die Eintracht vom AC Mailand 40 Millionen Euro für den Kroaten, für den im Gegenzug Milans André Silva an den Main gewechselt war.


Sollte Milan auf den Preis eingehen, würden die Frankfurter jedoch längst nicht die ganze Kohle behalten dürfen. Denn ähnlich wie bei Luka Jovic müsste die SGE einen Teil der Ablösesumme an Rebics Ex-Verein, den AC Florenz, abdrücken. Gerüchteweise soll sich der Anteil zwischen 30 und 50% bewegen, der der Fiorentina zustehen würde.