20 in 20 - unter diesem Motto stellt 90min ab sofort wöchentlich die bislang 20 feststehenden Teilnehmer der EM 2020 vor. In dieser Woche ist das DFB-Team an der Reihe. So könnte "Die Mannschaft" beim Turnier auflaufen.


​Nach dem 4:0 der deutschen Nationalmannschaft gegen Weißrussland war es in Stein gemeißelt: Die Jogi-Elf sicherte sich ihr Ticket für die Europameisterschaft 2020! Auch in ihrer 13. Europameisterschaft gehört "Die Mannschaft" zu den Favoriten des Turniers - doch wie wird Bundestrainer Joachim Löw seine Jungs aufstellen? 

​Nachdem Deutschland den WM-Titel im Sommer 2018 nicht verteidigen konnte und im November den letzten Platz der UEFA Nations League Gruppe erreichte, hat sich die Mannschaft von Bundestrainer Löw in der Qualifikationsgruppe C der Europameisterschaft 2020 erstaunlich gut erholt. 

​"Die Mannschaft" gewann sieben der acht Gruppenspiele, erzielte dabei satte 30 Tore und ließ in der Defensive nur sieben Treffer zu. Mit einem 6:1-Schützenfest gegen Nordirland schlossen die Jungs die Qualifikation ab und zogen als Tabellenprimus vor den Niederlanden das EM-Ticket. 

​Die vermisste Spritzigkeit bei der WM 2018 ist endlich wieder sichtbar. Die Offensive spielt dynamisch, entschlossen und schnell. Genau so, wie es der Coach fordert. Dass diese wichtigen Attribute vorhanden bleiben, dafür dürfte bei der bevorstehenden Europameisterschaft folgende Elf sorgen. Im ersten Spiel am 16. Juni treffen die Deutschen auf Frankreich. 


Die voraussichtliche Aufstellung der Nationalmannschaft:


Trotz harter Konkurrenz von ​Barcelonas ​Marc-André ter Stegen bleibt ​Manuel Neuer die Nummer Eins zwischen den Pfosten. Der Kapitän des ​FC Bayern München und der Nationalmannschaft ist ein entscheidender Faktor im Spiel. Das liegt vor allem an seinem spielerischen Element. Sobald die Verteidigung durchbrochen ist, rückt der 33-Jährige aus seinem Kasten und klärt das Leder ins Seitenaus. 

​Die Offensive der Nationalelf ergänzt sich derweil perfekt. Rund um Zehner Kai Havertz stürmen ​Leroy Sané, Timo Werner und ​Serge Gnabry. Die Offensiv-Allrounder sind sehr variabel und tauschen auch während des Spiels ihre Positionen. Das Trio überzeugte in der Qualifikation mit 13 Toren und zwei Assists.


​Neuer und Kroos als alte Hasen 

Manuel Neuer und ​Toni Kroos sind übrigens die einzigen Spieler, die auch beim WM-Finalsieg gegen Argentinien im Jahr 2014 in der Startelf der Nationalmannschaft standen. Letzterer soll zusammen mit ​Joshua Kimmich auf der Doppel-Sechs das Spiel eröffnen und zusammenhalten. In München spielt Kimmich mittlerweile ebenfalls auf der Sechs - mit einer überragenden Passquote von 91,4 Prozent.


​Deutschlands Alternativ-Elf

​Deutschland hat eine solch große Talenttiefe, das Löw eine Alternativ-Elf aufstellen kann, die für die meisten europäischen Top-Klubs auflaufen könnte. Zudem kann Löw je nach Bedarf an seiner Formation schrauben. So spielte der Bundestrainer zuletzt gerne wieder im 4-2-3-1, das sich vor allem für einen hohen Ballbesitz bewährt hat. 


​So könnte eine zweite Elf der Nationalmannschaft aussehen: