​Die UEFA hat eine geplante Choreographie der ​Eintracht-Frankfurt-Fans für das Spiel am Donnerstag (18:55 Uhr) gegen RB Salzburg verboten. Dies geht aus einer Stellungnahme der Ultras Frankfurt hervor. Bei der Choreo hätten Wunderkerzen zum Einsatz kommen sollen.


Wochenlang hatten die Frankfurter Ultras eine aufwendige Choreographie für das Europacup-Sechzehntelfinale geplant, viel Material und Zeit investierten sie. Als besonderes Element sollten Wunderkerzen eingesetzt werden. Dafür haben die Ultras nach eigenen Angaben in Gesprächen mit der Stadt Frankfurt eine Genehmigung der örtlichen Behörden erhalten.


Die Frankfurter Rundschau berichtet von 20.000 Wunderkerzen, jeweils 30 Zentimeter hoch, die im Fanblock hätten gezündet werden sollen. So gab auch die Feuerwehr ihr Okay, sollten die Fans fünf Meter Abstand zu ihrer Blockfahne einhalten.


Keine Ersatz-Choreo der Frankfurt-Fans

Nun hat der europäische Fußballverband die Choreographie untersagt. Die Wunderkerzen seien der ausschlaggebende Grund gewesen, laut der Stellungnahme der Ultras. "Trotz aller notwendigen Genehmigungen im Rahmen des geltenden Rechts in Deutschland hat die UEFA als Veranstalter die Aktion untersagt und droht Eintracht Frankfurt gar mit Konsequenzen bis hin zum Geisterspiel, wenn sie trotzdem stattfindet."


Weiter heißt es, dass es keinen Ersatz für die geplante Aktion geben wird. Man wolle dem Verband keine "vermarktungsfähigen Bilder" mehr präsentieren. Dafür sollen alle Fans nach Möglichkeit mit einem schwarz-weißen Balkenschal in das Stadion kommen und die Mannschaft in die nächste Runde tragen.


Für die Frankfurter Anhänger ist es nicht das erste Mal, dass eine bereits genehmigte Choreographie von der UEFA verboten wurde. Vor sieben Jahren gegen den FC Porto organisierten die Ultras nach der Absage noch kurzfristig eine Ersatzaktion.