In dieser krisenbehafteten Saison ist Milot Rashica teilweise noch einer der wenigen Lichtblicke für ​Werder Bremen. Der 23-jährige Offensivspieler wird den Verein nach zwei Jahren wohl im Sommer verlassen. Neben Borussia Dortmund wird nun auch der ​FC Liverpool ins Spiel gebracht - es soll bereits Kontakt gegeben haben.


Mit sieben Toren und drei Assists hat Milot Rashica in der Bundesliga noch den einen oder anderen Punkt für Werder Bremen retten können - ohne seine Dienste stünde man höchstwahrscheinlich noch schlechter da, als man es ohnehin tut. Gut möglich, dass dies die letzte Saison des Kosovaren bei den Norddeutschen ist. Im Sommer wird es einige Interessenten geben.


Rashica in der Premier League gefragt: Liverpool und Southampton bekunden Interesse


Zuletzt wurde ​Borussia Dortmund immer wieder als potenzieller neuer Verein gehandelt, auch wenn es bislang ​keine heiße Spur zum BVB geben soll. Stattdessen wird der FC Liverpool nun als heißer Kandidat ins Spiel gebracht: Bild und Weser-Kurier berichten übereinstimmend vom Interesse der Reds unter Trainer Jürgen Klopp. Der Erfolgstrainer scheint seine Offensive breiter aufstellen zu wollen. Laut Weser-Kurier habe es schon Gespräche gegeben, die "bereits konkreter gewesen sein" sollen. 

Milot Rashica


Sollte Rashica Bremen tatsächlich in Richtung England verlassen, dürfte man wohl etwa 38 Millionen Euro einnehmen. ​Diese Summe sei in einer Klausel verankert, die allerdings nicht für die Bundesliga gelten soll. In Verhandlungen mit einem anderen Bundesligisten könnte man also - je nach Verhandlungsbasis - durchaus eine höhere Summe einfordern. 


Ob der nächste Schritt in der Karriereplanung des gelernten Flügelspielers wirklich an der Anfield Road erfolgt, ist dennoch weiter unklar - nicht zuletzt, weil er dort keine sichere Spielgarantie vorfinden würde. Immerhin dürfte das Angreifer-Trio um Roberto Firmino, Mohamed Salah und Sadio Mané die Nase noch klar vorne haben. Deshalb könnte der FC Southampton als eine Art Zwischenschritt fungieren, wie der Weser-Kurier weiter berichtet. Auch sie hätten ihr Interesse bereits schriftlich hinterlegt.


Dass Rashica die derzeit krisengebeutelten Bremer am Ende der Saison verlässt, scheint also so gut wie sicher zu sein; sollte am Ende der Saison der Abstieg feststehen, gäbe es daran ohnehin keine Zweifel. Das Ziel scheint jedoch noch nicht sicher zu sein. Liverpool könnte aufgrund des offensiven Fußballs passen, Southampton wäre durch den Umschaltfußball von Ralph Hasenhüttl ebenfalls alles andere als eine schlechte Adresse. Die 38 Millionen Euro wird Werder jedenfalls gut gebrauchen können, auch wenn der Verlust sportlich schmerzen wird. Bis dahin wird der 23-Jährige jedoch noch alles dafür tun, seinem aktuellen Verein eine bestmögliche Ausgangslage zu liefern.