​Zlatan Ibrahimovic  (38) hat offensichtlich auch auf seine alten Tage hin noch nicht verlernt, wie man Tore schießt. Zuletzt hatte der Schwede im Mailander Derby seines AC gegen Inter seinen großen Auftritt, als er ein Tor selbst erzielen konnte und ein weiteres vorbereitete. Doch auch als Anteilseigner beim schwedischen Erstligisten Hammarby IF machte er kürzlich von sich reden - und schnappte dem ​FC Bayern ein nigerianisches Talent vor der Nase weg.


Akinkunmi Amoo heißt das 17-jährige Objekt der Begierde vieler Klubs in Europa. Der machte bei der im Herbst stattgefundenen U17-Weltmeisterschaft in Brasilien auf sich aufmerksam, als er in drei aufeinanderfolgenden Spielen für den Nachwuchs Nigerias jeweils ein Tor vorbereiten konnte. Für die Westafrikaner war zwar das Achtelfinale gegen die Niederlande (1:3) schon die Endstation in diesem Turnier, doch einige Talente konnten sich mit ihren Leistungen in die Notizblöcke diverser Späher spielen. Wie auch Amoo. Die Bayern waren stark an einer Verpflichtung des quirligen Angreifers interessiert. Bis jetzt.  


"Ibra" überzeugte Amoo mit Videobotschaft


Denn wie die schwedische Zeitung Aftonbladet nun berichtet, soll Zlatan den Youngster per Videobotschaft davon überzeugt haben, seine Profi-Karriere statt in der Bundesliga erstmal in einer beschaulicheren Liga wie der schwedischen zu starten. "Wir warten auf dich in Hammarby", hatte Ibrahimovic, der 25 Prozent der Anteile des Allsvenskan-Klubs hält, dem Teenager mitgeteilt - und damit offensichtlich einen Nerv bei dem Spieler getroffen. Der nämlich soll jetzt tatsächlich gewillt sein, demnächst nach Stockholm zu reisen, um dort einen Monat lang bei Hammarby vorzutrainieren. Borussia Dortmund, Manchester United und sogar Real Madrid sollen ebenfalls an dem Außenstürmer interessiert gewesen sein.