Mittlerweile wird in den Gerüchten zwischen Leroy Sané und dem ​FC Bayern ein weiteres, derweil unzählbares Kapitel aufgeschlagen. Wie der kicker berichtet, sei man sich in München längst nicht einig, dass man den Flügelspieler "in jedem Fall" verpflichten muss.


Das Interesse der Bayern an Leroy Sané ist bekannt, ebenso, dass der deutsche Nationalspieler ​Manchester City verlassen und ​voraussichtlich nach München wechseln möchte. Nachdem der Transfer im Sommer wohl vorrangig durch den Kreuzbandriss scheiterte, und man im Winter kein Risiko eingehen wollte, wird das Thema mindestens bis zum Sommer noch Hochkonjunktur haben. 


Sané-Transfer nicht "in jedem Fall": Bayern muss im Sommer großflächig aktiv werden


Man sei sich bei den Bayern längst nicht einig, dass man alles daran setzen muss, diesen Wechsel über die Bühne zu bringen - das berichtet der kicker. Etwaige Probleme zeigen sich etwa in der notwendigen Neuverhandlung mit Sanés neuem Beraterteam von Lian Sports, nachdem er sich von der Agentur von David Beckham getrennt hatte. Zudem wird der deutsche Rekordmeister im Sommer an mehreren Fronten aktiv werden müssen. Neben Sané ist auch Kai Havertz weiterhin ein großes Thema, und auch einen ​Rechtsverteidiger müsste man noch fest verpflichten. Je nachdem, wie die derzeit auslaufenden Verträge gehandhabt werden, könnte es an der einen oder anderen Stelle noch zusätzlichen Handlungsbedarf geben. 

Leroy Sane

Der Abschied von Manchester City ist und bleibt das wahrscheinlichste Szenario



Kein Angebot von Man City? Kein anderer Verein mit Interesse an Sané?


Planungen, die zwar Sané als klares Ziel beinhalten sollen, aber eben nicht "in jedem Fall" oder unbedingt. In die Hände der Bayern spielt natürlich die zuletzt (in erster Instanz) ausgesprochene ​Sperre für der Champions League, die zwei Jahre lang für die Sky Blues gilt. Außerdem besteht wohl seitens City und Guardiola nicht die Mühe, den 24-Jährigen von einem Verbleib über den Sommer und über seinen Vertrag (bis 2021 datiert) überzeugen zu wollen. Eine Angebot zur Vertragsverlängerung an Sané soll es gar nicht gegeben haben. Ob das stimmt, sei dahingestellt. Guardiola hatte in der Vergangenheit mehrmals erklärt, dass der Verein dem Außenstürmer einen neuen Vertrag vorgelegt habe.


Ebenfalls heißt es, dass aktuell kein anderer Klub an Sanés Diensten ernsthaftes Interesse zeige. Zuletzt war vor allem der italienische Rekordmeister Juventus Turin als möglicher Bayern-Konkurrent ins Spiel gebracht worden.