Der ​1. FSV Mainz 05 und der ​FC Schalke 04 haben sich am Sonntagabend mit einem torlosen Remis getrennt. In einer über weite Strecken chancenarmen Begegnung boten beide Mannschaften eine durchschnittliche Leistung und verpassten es in der Schlussphase, die Partie für sich zu entscheiden. 


Im Vergleich zum jüngsten 3:1-Auswärtserfolg bei ​Hertha BSC ließ FSV-Coach Achim Beierlorzer seine Startelf unverändert.


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Schalke-Cheftrainer David Wagner baute seine Anfangsformationen nach dem 1:1-Unentschieden gegen den ​SC Paderborn auf zwei Positionen um. Jonjoe Kenny und Jean-Clair Todibo ersetzten Timo Becker und Ozan Kabak. 


Nach einer behäbigen Anfangsphase war es Levin Öztunali, der mit seinem Aufsetzer aus der Distanz die erste Torchance verbuchte (8.). Alexander Nübel hatte mit dem zentralen Abschluss allerdings keine Probleme. Der Schlussmann der Königsblauen war auch wenige Minuten später bei einer Direktabnahme des Mainzers zur Stelle (11.). In der Folgezeit hatte die Beierlorzer-Elf gegen offensiv harmlose Gäste zwar mehr vom Spiel, zwingende Torchancen waren allerdings lange Zeit Mangelware.

Über eine halbe Stunde war gespielt, als die Gäste erstmals gefährlich vor dem Mainzer Tor auftauchten. Nach einem Freistoß lenkte Robin Zentner einen Kopfball von Matija Nastasic über die Latte (34.). Wenige Minuten später parierte der Schlussmann auch gegen Michael Gregoritsch mit einer starken Fußabwehr (40.). Die letzte Chance vor der Pause gehörte Danny Latza, dessen Abschluss von Nastasic geklärt wurde (43.). Nübel war zuvor bei einem Zweikampf mit Robin Quaison zu Boden gegangen.

Auch nach Wiederanpfiff bekamen die Zuschauer zunächst eine Partie auf überschaubarem Niveau geboten. Ein Distanzschuss von Weston McKennie, der sein Ziel um einen halben Meter verfehlte, war einer der wenigen Höhepunkte (49.). Auf der Gegenseite versuchte sich Quaison aus kurzer Distanz mit der Hacke, konnte damit Nübel allerdings nicht überwinden (60.). Beiden Mannschaften mangelte es auch in der zweiten Halbzeit über weite Strecken an der nötigen Durchschlagskraft. Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im letzten Drittel machten es den Abwehrreihen einfach. 


Quaison trifft die Latte


In der Schlussphase hatte Quaison die Großchance zur Führung auf dem Fuß. Nach einem Fehler von Kenny scheiterte der Stürmer an Nübel, der den Ball an die Latte lenkte (79.). In den letzten Minuten versuchten beide Teams noch einmal, in der Offensive Akzente zu setzen, Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus, weil McKennie die Entscheidung verpasste. Wenige Augenblicke vor dem Abpfiff war der Mittelfeldspieler nach einem Eckball zur Stelle, köpfte jedoch denkbar knapp am Tor vorbei. Letztendlich blieb es beim torlosen Unentschieden.