Guido Buchwald wird nicht in den Aufsichtsrat des VfB Stuttgart zurückkehren. Gegenüber der Bild stellte Buchwald klar, dass eine Rückkehr unter der aktuellen Vereinsführung ausgeschlossen sei.


Gedemütigt von Daimler-Vorstand Wilfried Porth, zog sich Guido Buchwald vor rund einem Jahr aus dem Aufsichtsrat des VfB Stuttgart zurück. Auch unter dem neuen Präsidenten Claus Vogt wird der Weltmeister nicht zu seinem Herzensverein zurückkehren.


"Es gibt keine Basis. Den VfB werde ich für immer im Herzen tragen. Aber unter der aktuellen Führungsstruktur schließe ich jedes Amt beim VfB aus", stellte Buchwald unmissverständlich klar. Vogt plant beim VfB eine Ausweitung des Aufsichtsrats und eventuell des Kontroll-Rats.


Buchwald erbost wegen verweigerter Präsidentschafts-Kandidatur


Buchwald allerdings hat noch immer an der Verweigerung der Zulassung für seine Präsidentschaftskandidatur zu knabbern: "Die Mitglieder haben im Oktober einstimmig beschlossen, mich nicht für die finale Präsidentschafts-Kandidatur zuzulassen. Mit der fadenscheinigen Begründung, ich hätte zu hohe finanzielle Forderungen gestellt. Als ich das in der offiziellen Vereins-Mitteilung gelesen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Es war ein Schlag, der noch immer tief sitzt."

Guido Buchwald

Mit dem verdienten Buchwald hat es sich der VfB vorerst verscherzt - und daran dürfte sich so schnell auch nichts mehr ändern: "Momentan sind Menschen in verantwortungsvollen, gewählten Positionen, die mit dem Namen Guido Buchwald nichts anfangen können", sagte der 90er-Weltmeister.


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