Seit geraumer Zeit wird Lautaro Martínez mit dem ​FC Barcelona in Verbindung gebracht, einem Bericht des argentinischen TV-Senders TyC Sports zufolge soll nun jedoch Real Madrid die Bemühungen um den Angreifer von Inter Mailand intensiviert haben. Wie gleichzeitig Gazzetta dello Sport berichtet, sollen die Nerazzurri bereits zwei potentielle Nachfolger im Visier haben.


Martínez ist bis 2023 an Inter gebunden, besitzt dem Vernehmen nach aber für diesen Sommer eine Ausstiegsklausel in Höhe von 111 Millionen Euro, die angeblich nur ​in den ersten beiden Juli-Wochen aktiviert werden kann. Wie es heißt, wolle Real die Ausstiegsklausel ziehen und Martínez mit einem Jahresgehalt über 14 Millionen Euro locken.

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  Barça oder Real - für welchen Klub entscheidet sich Lautaro Martínez?


Die Königlichen buhlten bereits im Sommer 2018 um den 22-jährigen Argentinier, der sich damals für einen Wechsel zu Inter Mailand entschied. Gegenüber TyC Sports bestätigte Martínez das Interesse seitens Real (zitiert via ​AS): "Ich hatte viele Angebote. Sie wollten mit mir sprechen."


Inter will Aubameyang


Ob Martínez seine Zelte in Madrid aufschlagen, Luis Suarez in Barcelona beerben oder doch bei Inter bleiben wird, ist völlig unklar. Für den Fall der Fälle haben die Nerazzurri laut Gazzetta dello Sport allerdings schon einen potentiellen Nachfolger ausgemacht: Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner hat seinen bis 2021 datierten Vertrag beim ​FC Arsenal noch immer nicht verlängert, wurde im vergangenen Transferfenster mit Barça in Verbindung gebracht und soll einem Wechsel sogar zugestimmt haben, wie Mundo Deportivo Ende Januar behauptete.

Pierre-Emerick Aubameyang

     Gezwungen in London zu bleiben: Pierre-Emerick Aubameyang


Da Barcelona darauf verzichtete, einen weiteren Stürmer zu verpflichten, musste Aubameyang bei Arsenal bleiben. "Es gibt eine Liste von Spielern mit Namen wie Olivier Giroud, Fernando Llorente oder Aubameyang. Wir haben dann letztlich beschlossen, niemanden zu holen, weil wir glauben, dass es aktuell das Beste für den Verein war", so die Begründung von Sportdirektor Eric Abidal im Interview mit der spanischen Sport (Übersetzung via ​Goal). 


Nach 23 Spieltagen steht Aubameyang bei 14 Premier-League-Toren, Arsenal belegt allerdings nur den zehnten Tabellenplatz. Angesichts des Rückstandes von zehn Punkten auf Platz vier ist die Qualifikation für die ​Champions League unwahrscheinlich, einzig bei einem Triumph in der Europa League hätten die Londoner einen festen Startplatz in der Königsklasse.


Auch Chong im Fokus - Conte wildert in der Premier League


Wie es weiter heißt, steht mit Tahith Chong ein weiterer Kandidat auf der Liste. Der 20 Jahre junge Niederländer spielt derzeit für die U23 von Manchester United und debütierte im Januar 2019 bei den Profis. Der Vertrag endet im Sommer. 


Seit der Amtsübernahme von Trainer Antonio Conte wildert Inter häufig in der Premier League. Von allen 15 Neuzugängen seit Sommer kamen fünf von der Insel, darunter Romelu Lukaku, Alexis Sanchez und Spielmacher Christian Eriksen. Mit Aubameyang oder Chong würde bereits der sechste Spieler von einem englischen Profiklub verpflichtet werden.