Am Freitagabend will der ​BVB im Heimspiel gegen wiedererstarkte Frankfurter die vergangene Horror-Woche vergessen lassen. Aus dem schwarz-gelben Lager hatten Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Michael Zorc heute positive Nachrichten zu berichten und gaben bei einer Personalie Entwarnung.


Am heutigen Mittwoch beim Training, bei dem die Stimmung im Team laut Lucien Favre "sehr gut" gewesen sein soll, ​fehlten zwei wichtige Spieler auf dem Rasen: Achraf Hakimi und Emre Can. Beim Duell gegen die ​Frankfurter Eintracht am Freitagabend (20.30 Uhr) können beide aber wohl wieder auflaufen.


Hakimi ist Vater eines Sohnes


Hakimi fehlte aus einem erfreulichen Grund. Der marokkanische Nationalspieler weilte in seiner Heimatstadt Madrid bei seiner hochschwangeren Lebensgefährtin Hiba Abouk. Mittlerweile ist der Nachwuchs auf der Welt, Hakimi und Abak sind Eltern eines Sohnes geworden, wie der BVB auf der PK bestätigte. Hakimi wird wohl schon am Donnerstag zurück in Dortmund sein - einem Einsatz am Freitag steht demnach nichts im Wege.

Can soll Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren​​


Spielen kann höchstwahrscheinlich auch Winter-Neuzugang Emre Can. Der deutsche Nationalspieler hatte am Mittwoch nur individuell trainiert. "Es ist geplant, dass Emre Can morgen wieder normal trainiert", bestätigte Favre. 

Gerade in der aktuellen Situation wäre ein Einsatz des Defensiv-Allrounders enorm wichtig. Zum einen, weil die Eintracht mit dem Rückenwind von zehn Punkten aus den ersten vier Rückrundenspielen in den Signal-Iduna-Park kommt. Zum anderen, weil Can mit seiner Robustheit dem BVB-Spiel gut tut - zumal mit Julian Brandt ein weiterer Mittelfeldspieler auf der Verletztenliste steht.

Wer rückt für Reus und Brandt in die Startelf?


In der Offensive bedeutet das für die Borussia in jedem Fall eine personelle Umstellung, egal für welches Spielsystem sich Favre am Ende entscheiden wird. Auf der PK wollte der Schweizer noch nicht allzu viel verraten - erklärte aber, dass man auch während der Partie die Grundformationen wechseln könne.


Statt Reus oder Brandt muss in der vordersten Reihe ein anderer von Beginn an ran. Mario Götze bleibt dafür weiter wohl eher kein Thema, dagegen wäre Winter-Entdeckung Giovanni Reyna schon eher ein Kandidat. 

Der US-Youngster hat in den vergangenen Spielen bewiesen, dass er dem BVB schon jetzt weiterhelfen und für enormen Schwung sorgen kann. Am Ende geht es derzeit in Dortmund aber vielmehr ums Verteidigen, denn ums Angreifen. Zorc formulierte es treffend: "Tore schießen wir genug."