​Der Vertrag von ​Aaron Hunt beim ​Hamburger SV läuft im kommenden Sommer aus. Oder doch nicht? Denn wie die Sportbild berichtet, gibt es in Hunts Arbeitspapier eine Klausel, der zufolge sich der Vertrag doch noch verlängern könnte. 


Dafür aber müsste Hunt jetzt richtig in die Puschen kommen, wie wir hier oben sagen, und die letzten dreizehn Saisonspiele quasi zum Stammspieler mutieren. Denn die Klausel sieht vor, dass sich sein Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn er in dieser aktuellen Saison 2019/2020 auf 20 Einsätze kommt. Zusätzlich verankert in dieser Klausel (sozusagen als Subklausel) ist, dass jeder Einsatz von Hunt, der weniger als 45 Minuten dauert (beispielsweise wenn er im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt wird) nur als halber Einsatz (0,5-Einsatz) gewertet wird. Hunts bisherige Leistungsdaten in dieser Spielzeit weisen demnach acht Voll-Einsätze (vier über 90 Minuten, vier über 45 Minuten oder mehr) aus, sowie drei Halb-Einsätze (von weniger als 45 Minuten) aus. 


Macht summasummarum 9,5 Einsatz-Punkte. Entsprechend fehlen ihm noch 10,5 Einsatz-Punkte, die er in den restlichen 13 Spielen sammeln muss, um auf die ominösen 20 zu kommen. 


Klausel zwar existent - doch wird sie wohl nicht aktiviert werden


Das erscheint ob der momentanen Lage nicht übermäßig realistisch, weil Winter-Neuzugang Louis Schaub (der perspektivisch ja Hunts Rolle übernehmen soll) momentan einen guten Job macht - und deshalb gesetzt ist. 


Doch auch wenn Hunts Vertrag als Profi-Spieler nicht verlängert würde, würde der kommende Sommer nicht den Abschied von ihm bedeuten. Denn ein Anschlussvertrag zwischen Hunt und dem HSV, in neuer Rolle, ist längst ausgearbeitet. Der soll auf zwei Jahre befristet sein. Hunt soll in dieser Zeit zum Trainer und Scout ausgebildet werden, also auf jeden Fall im Organigramm des Vereins eingebettet bleiben. 


Für die Kassen des HSV würde ein Ende der Spielerkarriere des Aaron Hunt sicherlich Entlastung bringen. Immerhin streicht der Oldie (wird im September 34) satte 1,5 Millionen Euro jährlich ein.