Im Sommer scheint es beim ​FC Bayern auf größere Veränderungen im Kader hinauszulaufen. Auch Corentin Tolisso könnte am Ende der Saison verkauft werden, wenn sich an seiner aktuellen Situation nichts entscheidend ändert.


Trotz der satten etwa 42 Millionen Euro Ablöse, die Bayern im Sommer 2017 an Olympique Lyon gezahlt hatte, hat sich Corentin Tolisso nie zu dem unabdingbaren Stammspieler im zentralen Mittelfeld entwickelt, den man sich wohl wünschte. 


Tolisso-Verkauf im Sommer möglich 


Nach drei Jahren in München könnte seine Zeit im Sommer vorbei sein, das Knie bereitet noch immer Probleme. "Ich frage mich selbst viele Dinge: Wird mein Knie wieder, wie es war? Werde ich wieder so gut wie vor der Verletzung?", erklärte der Franzose seine eigene Ungewissheit im November gegenüber Le Parisien (via Sportbild). Stärker zurückzukommen sei zwar immer sein Ziel, doch musste er zugeben, dass "Zweifel existieren". Auch an Tagen, an denen er komplett fit und einsatzbereit zu sein scheint, setzt Bayern-Trainer Hansi Flick nur sehr selten auf ihn - oftmals ist er nur ein Rotations- oder Einwechsel-Spieler. Lediglich sechs Startelfeinsätze hat der 25-Jährige in der Liga bislang zu verzeichnen. 

FBL-GER-BUNDESLIGA-DUESSELDORF-BAYERN-MUNICH

Corentin Tolisso könnte zur neuen Saison das Trikot eines anderen Vereins tragen


Aussichten, welche die Vereinsverantwortlichen dazu bewegen könnten, Tolisso im Sommer zu verkaufen. Die Position im zentralen (defensiven) Mittelfeld scheint beständig zu sein, zudem scheint man mit Thiago verlängern zu wollen. In einem Sommer, in dem man voraussichtlich eine Menge Geld in die Hand nehmen möchte, wäre eine Gehaltseinsparung und eine Ablöse auch für die FCB-Kasse hilfreich. Das sei laut Sportbild das Ziel, sollte sich seine Gesamtlage - sowohl mit seinen Verletzungen als auch mit seinen Einsätzen - nicht noch bis zum Saisonende verändern.


Auch Philippe Coutinho wird München vermutlich am Ende der aktuellen Spielzeit verlassen. Die hohe Ablöse, die man für den Brasilianer an den ​FC Barcelona zahlen müsste, deckt sich derzeit nicht mit dem zum Teil enttäuschten Erwartungen, die man an ihn hatte.