Nach Jerome Boateng hat mit Kingsley Coman ein weiterer Akteur des FC Bayern den Berater gewechselt. Der französische Flügelspieler lässt sich künftig von Colossal Sports Management vertreten. Wechselgedanken sind damit aber nicht verbunden, wie Berater Aidy Ward gegenüber ​Sport1 erklärt.


Großes Potenzial und ebenso großes Verletzungspech skizzieren die bisherige Karriere von Kingsley Coman. Zwei Syndesmosebandrisse und mehrere Kapselverletzungen haben die Entwicklung des 23-Jährigen immer wieder gestoppt, auch nach seiner Verletzung im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur am elften Dezember war wieder einmal eine Zwangspause angesagt. 


Am Wochenende soll er in den Kader zurückkehren und schon bald wieder von Beginn an auf dem Platz stehen. Trotz der zahlreichen Verletzungen wollen die Bayern Coman, der einen Vertrag bis 2023 besitzt, auf keinen Fall abgeben, wie Sport1 berichtet. In der Vergangenheit wurde über ein angebliches Interesse von ​Manchester City spekuliert, jedoch gibt es auch laut Ward nur eine Option für Coman: den FC Bayern.


Coman will beim FC Bayern bleiben


"Kingsley ist sehr glücklich in München", so der 39-Jährige. "Sein Fokus liegt im Moment einzig und alleine darauf, für das Spiel gegen Leipzig bereit zu sein, falls er gebraucht wird. Und darauf, die Bayern in das Viertelfinale der ​Champions League zu führen."

Spekulationen über Comans Zukunft seien "nicht von Belang. Wenn die Zeit dafür reif ist, dann werde ich das Thema mit seinem Vater (Christian, Anmd. Red.) besprechen. Das ist aber nichts, was wir aktuell tun. Bayern ist der einzige Weg."


Poker um verbesserte Bezüge?


Laut Sport1 ist Ward in England als "knallharter Berater" bekannt. So soll er in der Vergangenheit die Transfers von Raheem Sterling zu Manchester City und von Alex Oxlade-Chamberlain zum FC Liverpool eingefädelt haben. 


Wie es weiter heißt, sei Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nicht über Comans Berater-Wechsel informiert worden, entsprechend kamen schnell Gerüchte über einen möglichen Transfer auf. Stattdessen sei es jedoch vorstellbar, dass Ward zunächst um eine Gehaltserhöhung kämpfen wird.