​​Lionel Messi besitzt in seinem bis 2021 datierten Vertrag eine Klausel, die dem Offensiv-Ass einen ablösefreien Abgang im Sommer ermöglichen würde. Seit 2016 bekundet ​Manchester City großes Interesse am Argentinier und Messi soll bereits mit Pep Guardiola telefoniert haben. Ein Transfer im Sommer scheint mehr als heiße Luft zu sein, doch wie wahrscheinlich ist dieser wirklich? 

Schon in den vergangenen Tagen war rund um Messi viel los: ESPN und weitere Medien berichteten von einer Chance des amtierenden englischen Meisters, sich die Dienste des sechsfachen Weltfußballers sichern zu können. Nun klinkt sich auch ​The Athletic ein. Die englischsprachige Sportwebsite gilt als sehr seriöse Quelle. Redakteur Sam Lee ist bezüglich der Citizens sehr gut informiert und berichtet von einer vorhandenen Chance, Messi verpflichten zu können. 

​Die Chance einer Messi-Verpflichtung sei für Manchester City zwar sehr gering, aber dennoch vorhanden! Bereits seit einigen Jahren träumt man von einem Sturm-Duo aus den argentinischen Freunden ​Sergio Agüero und Lionel Messi. Laut The Athletic habe Messi seinem ehemaligen Trainer Guardiola bereits im Sommer 2016 am Telefon verraten, gerne noch einmal unter ihm spielen zu wollen. Guardiola trainierte die Blaugranas von 2008 bis 2012. 

Lionel Messi,Josep Guardiola

Lionel Messi (l.) und Pep Guardiola (r.) hatten während gemeinsamer Barca-Zeiten ein sehr gutes Verhältnis


Der 49 Jahre alte Fußballlehrer würde das 32-jährige Wunderkind liebend gerne wieder trainieren. Dafür müssten die Sky Blues allerdings tief in die Taschen greifen: Messi soll bei den Katalanen satte 67 Millionen Euro jährlich verdienen. Man habe die Personalie in Manchester zwar im Blick, ein Verbleib in ​La Liga ist allerdings allein des Geldes wegen wahrscheinlicher. Zumal Messi schon häufig betonte in Europa nur für seinen Herzensklub spielen zu wollen.


​Die Berichte über einen möglichen Messi-Abgang kochen vor allem aufgrund der Unruhe nach der Entlassung von Trainer Ernsto Valverde auf. ​Zuletzt kritisierte Messi öffentlich ​den Sportdirektor und ehemaligen Teamkollegen Eric Abidal. Der hatte erklärt, an der Valverde-Entlassung sei die Einstellung der Mannschaft Schuld gewesen - Messi schoß zurück.


Nach einer Krisensitzung erklärte Barça, dass Abidal im Amt bleiben werde. Gut möglich, dass sich die Fronten weiter verhärten. Dass das am Ende ausreicht, um Messis Denkmal in Katalonien zumindest einen Kratzer zuzufügen, in dem er den Klub gen Manchester verlässt, ist eher zweifelhaft. Im Leben - und insbesondere im Fußball-Business sollte man aber niemals nie sagen!