Das Wirr-Warr um Emre Can ist endlich vorbei, der deutsche Nationalspieler wechselt zu ​Borussia Dortmund. Zunächst soll eine Halbjahres-Leihe anstehen, ehe er im Sommer per Kaufpflicht mit einem 4-Jahres-Vertrag ausgestattet wird. Unter den Fan- und Netzreaktionen tummeln sich neben zahlreichen Wortspielen viele positive, aber auch so manche skeptische Reaktionen zum Transfer.


Can kommt per Leihe mit anschließendem Kauf - Favre plant wohl eine neue Abwehr mit ihm


Für etwa 25 Millionen Euro wird man Can laut Bild ​im Sommer fest verpflichten. Das Gehalt von 8,5 Millionen Euro hat es dabei ebenfalls in sich, wobei derartige Zahlen bei Schwarz-Gelb nicht (mehr) allzu ungewöhnlich sind. Wie die Bild berichtet, soll Lucien Favre mit Can eher in der Abwehr planen, als im defensiven Mittelfeld. So könnte eine Dreierkette aus Mats Hummels, Dan-Axel Zagadou und Can das zukünftige Bollwerk werden. Der Verlierer dieser angeblichen Überlegungen wäre Manuel Akanji, der bei einigen Anhängern ohnehin kritisch gesehen wird.


Emre Can


Durch die Verpflichtung des 26-Jährigen erhofft man sich mehr Flexibilität, Qualität und Mentalität. Manager Michael Zorc bezeichnete Can als "einen Spieler, der neben seiner Technik auch seine Physis einbringt und über einen ausgeprägten Siegeswillen verfügt." Diese Attribute konnte er in den letzten Monaten bei ​Juventus Turin nicht zur Schau stellen, da er unter Trainer Maurizio Sarri nur eine untergeordnete Rolle spielen durfte.  


In den sozialen Netzwerken, allen voran natürlich Twitter, ist der vom BVB ausgerufene Hashtag "einfachEmre" ein direkter, natürlich spaßig gemeinter Gegensatz zu den zahlreichen Wortspielen mit seinem Nachnamen. Unter diese Späße mischen sich selbstredend auch ernste Reaktionen auf die Bekanntgabe: Viele Fans freuen sich, andere sehen den Transfer zunächst skeptisch. Die Borussia hingegen erhofft sich durch den gebürtigen Frankfurter die womöglich entscheidende Defensiv-Lücke zu schließen, wie man es offensiv durch Erling Haaland geschafft zu haben scheint.