​Aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb ist der ​Hamburger SV bekanntlich schon ausgeschieden. Dennoch prognostiziert Vorstandsboss Bernd Hoffmann den Rothosen bis zum Ende der Saison "15 Pokalspiele".


Und ein Derby. So die Wortwahl des Klub-Chefs gegenüber der Morgenpost"Es ist doch klar, dass das bis zu den definitiven Entscheidungen in der 2. Bundesliga so weitergeht", leitete Hoffmann seine Prophezeiung ein. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir in der Rückserie 15 Pokalspiele und ein Derby vor der Brust haben. Die meisten unserer Gegner werden vor den Spielen unsere Favoritenrolle, unsere Klasse und unseren Etat in den Mittelpunkt des Interesses rücken, um eine Pokalstimmung zu erzeugen. Wir könnten darauf reagieren, wir können diese Energie aber auch für wichtigere Dinge nutzen."


HSV muss dem Gegner Respekt zollen


Bei dem Personal in der sportlichen Leitung des Traditionsklubs sieht Hoffmann allerdings auch keine Gefahr, die bis zum Mai kommenden Gegner in irgendeiner Art und Weise auf die leichte Schulter zu nehmen. 


"Ich bin sehr froh, dass unsere Sport-Verantwortlichen bodenständig sind und unsere Wettbewerber nicht unterschätzen. Ich denke, dass auch das eine der entscheidenden Fragen der kommenden Wochen und Monate sein wird: Mit welcher Einstellung treten wir auf? Nehmen wir jeden Gegner an, begegnen ihm mit Respekt und gehen wir mutig und gut organisiert in diese Spiele?"


Wenn dem nicht so wäre, würde man am Ende wohl erneut in die Röhre gucken - und das große Ziel Aufstieg in Liga 1 im zweiten Jahr nacheinander verfehlen.


Im Sinne der Hoffmann'schen Worte heißt es für den Dino ab übermorgen also sechzehnmal: "Hopp - oder top!"