Der FC Chelsea ist nach dem 2:1-Sieg im FA-Cup gegen Hull City eine Runde weiter. Was eigentlich ein Grund zur Freude sein sollte, veranlasste Trainer Lampard nach dem Spiel dazu, mit seinen Spielern hart ins Gericht zu gehen.


Im Interview unmittelbar nach dem Abpfiff der Partie, die der FC Chelsea durch die Tore von Michy Batshuayi und Fikayo Tomori gegen den englischen Zweitligisten Hull City gerade gewinnen konnte, wirkte die Londoner Vereins-Legende überhaupt nicht zufrieden. Der Grund: Die Sorglosigkeit und der fehlende Wille, das Spiel schon vorzeitig zu entscheiden, bereiten Kopfschmerzen. Durch den kassierten Anschlusstreffer in der 78. Minute machten es die Blues nochmal unnötig spannend.


Lampard findet klare Worte


So fand Trainer Lampard nach dem Spiel deutliche Worte​: "Ich denke nicht, dass Hull City in der ersten Hälfte gut gespielt hat - und das sage ich, ohne es respektlos zu meinen, denn in der zweiten Hälfte haben sie gezeigt, dass sie gefährlich sein können. Aber wenn du gegen eine anfänglich schwache Mannschaft hierher kommst und wir das Spiel im Griff haben, dann müssen wir den Sack zu machen." 


Damit kritisierte der 41-Jährige auch die mangelhafte Chancenverwertung seines Teams und ergänzte: "Es ist hart für mich, weil wir so viel daran arbeiten, uns am Spieltag vor dem Tor in die richtige Position zu bringen und es zahlt sich nicht aus. [...] Ich fühle mich wie eine gesprungene Platte, weil ich immer dasselbe sage: Wir dominieren stets den Ballbesitz, wir haben jedes mal 15-20 Torschüsse, aber wir können das nicht umsetzen in Tore und vor allem gute Resultate."


Lampard hat jetzt noch gut eine Woche Zeit, um weiter an den Schwächen seines Teams zu arbeiten, dann steht das Spitzenspiel in der Premier League gegen den Tabellen-Dritten Leicester City an. Ein ohne Frage härterer Brocken als Hull City.