Überraschende Maßnahme in der Hauptstadt: ​Hertha BSC wird ab sofort auf komplett öffentliche Trainingseinheiten verzichten. Unter den Anhängern sorgte dies für viel Diskussionsstoff. 


Auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt scheint Jürgen Klinsmann alles, bis auf die letzte Patrone, versuchen zu wollen. Der Hertha-Coach fordert für jedes Training die größtmögliche Konzentration seiner Spieler an, ohne jede noch so kleine Ablenkung. Frei nach dem Motto: Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Anders kann man sich die am Freitagabend veröffentlichte Maßnahme kaum erklären: Die Berliner Fans werden nun auch bei öffentlichen Einheiten nur noch die ersten 20 Minuten beim Training sehen dürfen. Danach sind sie, so wie die Medien, nicht mehr auf dem Gelände gestattet. 


Viele Hertha-Fans reagieren verwundert - Maßnahme soll kein Dauerzustand werden


Dazu kommen natürlich noch die ohnehin nicht öffentlichen Einheiten, welche schon oftmals in der klaren Überzahl sind. Der Verein weist zusätzlich darauf hin, dass man sich ohnehin etwaige, "kurzfristige Veränderungen des Trainingsplan" vorbehält. Während manche Fans mit Verständnis reagierten, weil es für die sportliche Situation hilfreich sein kann, wenn man den vollen Fokus der Spieler im Training aufrechterhalten kann, zeigten sich andere wütend und enttäuscht. Für viele der Anhänger ist es zudem wichtig, dass diese nun vorgestellten Änderungen kein Dauerzustand werden. Am Samstag wird man zunächst beim ​VfL Wolfsburg bestehen müssen.