Dass Emre Can seinen aktuellen Verein ​Juventus Turin unbedingt noch in diesem Winter verlassen möchte, ist mehr als nur ein offenes Geheimnis. Der deutsche Nationalspieler spielt unter Trainer Maurizio Sarri keine Rolle, daher befindet er sich auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Die Entscheidung dürfte wohl zwischen ​Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur fallen.


Bereits am Donnerstag meldete Sky, dass Juventus möglichen Gesprächen bezüglich des Can-Abgangs offen gegenübersteht. Der vom ​26-Jährigen erhoffte Wechsel dürfte damit in greifbare Nähe gerückt sein. Angeblich gab es bereits mit dem BVB Gespräche hierüber. Um den Transfer zu ermöglichen, würde Can sogar auf einen Teil seines Gehalts verzichten. 


Dortmund möchte Can unbedingt holen - Ablösesumme bereitet noch Probleme


Auch Sport1 berichtet nun vom heißen Dortmunder Interesse. Die Borussia sucht neben Axel Witsel und Thomas Delaney einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler, der auch die Aufgaben der klassischen "Sechs" beherrscht. So erhofft man sich weitere Spielkontrolle und mehr Sicherheit. Es wird allerdings berichtet, dass es neben dem Ruhrpott-Verein noch zwei weitere Vereine gibt, die sich die Dienste des gebürtigen Frankfurters erhoffen: ​Manchester United und Tottenham Hotspur. Allerdings seien die Red Devils aufgrund der Liverpool-Vergangenheit eigentlich keine Option. Heißt: Die Wahl des neuen Vereins soll zwischen dem BVB und Tottenham fallen. 


SS Lazio v Juventus - Serie A

Mittlerweile ein seltener Anblick: Emre Can im Dienste der Alten Dame



Egal wie sich Can entscheidet, beim Gehalt (angeblich rund 14 Millionen Euro) wird er so oder so Abstriche machen müssen. Doch auch Sport1 meldet, dass er dafür mehr als bereit sei. Dass der Deal noch nicht so nah an den Abschluss gekommen ist, wie sich das Lucien Favre, Michael Zorc und Co. wünschen, soll vor allem an der geforderten Ablösesumme liegen. Juve soll über 30 Millionen Euro verlangen. Aufgrund des großen Interesses seitens Dortmund und dem potenziellen Wunsch Cans, nach Deutschland zurückzukehren, wird man sich im Sinne aller Parteien wohl noch auf eine Ablöse einigen können.