​Mit einem 3:1-Sieg im Test gegen Liga-Konkurrent Dynamo Dresden ist dem ​VfB Stuttgart die Generalprobe vor dem ​Zweitliga-Neustart am Mittwoch gelungen. Dann geht es für die Schwaben mit ihrem neuen Trainer Pellegrini Matarazzo im Top-Duell mit Heidenheim gleich um das große Ziel Aufstieg.


Mit einem Heimsieg im ersten Pflichtspiel 2020 könnte der VfB den Schwung aus einer gelungenen Winter-Vorbereitung mitnehmen und sich etwas von der Konkurrenz absetzen. Beim Test gegen Dresden ließ Matarazzo dabei in einem 4-2-3-1-System spielen, auf das er künftig wohl setzen wird.


Kempf bleibt Kapitän


"Auch wenn es das letzte Spiel vor dem Pflichtspielstart war, so wollte ich noch das eine oder andere ausprobieren", erklärte Matarazzo gegenüber der Stuttgarter Nachrichten zwar, an der generellen Ausrichtung unter dem Neu-Coach wird es aber wohl bleiben. Ob Kaptiän Marc-Oliver Kempf aber tatsächlich auf links verteidigt, bleibt abzuwarten. Zumindest gegen Heidenheim scheint der gelernte Innenverteidiger eine Option auf links zu sein. Gonzalo Castro fehlt dann Gelb-gesperrt, einziger gelernter Linksverteidiger im Kader ist Borna Sosa, der gegen Dresden erst nach 75. Minuten eingewechselt wurde.


An Kempfs Status als Kapitän ändert sich jedenfalls auch unter Matarazzo nichts, wie dieser deutlich machte: "Kempfi bleibt Kapitän, auch unsere Führungsspielergruppe mit Daniel Didavi, Mario Gomez, Pascal Stenzel und Gonzalo Castro ändert sich nicht."


Kobel ist unter Matarazzo die Nr. 1


Eine Änderung zurück, gibt es dagegen zwischen den Pfosten. Gregor Kobel wird als Nummer eins in die zweite Saisonhälfte starten. "Gregor wird am Mittwoch im Tor stehen, wir gehen mit ihm in die Rückrunde", so der VfB-Coach. Konkurrent Fabian Bredlow habe "die Entscheidung professionell aufgenommen". Er soll im DFB-Pokal gegen Leverkusen zum Einsatz kommen.


Alles in allem zog Sportchef Sven Mislintat eine positive Bilanz zur Vorbereitung mit dem neuen Trainer: "Wir können durchaus zufrieden sein. Wir haben gegen einen Zweitligisten, der uns mit einem klaren Plan angelaufen ist und es uns nicht einfach gemacht hat, klar gewonnen. Das war ein guter Abschluss der Vorbereitung." Entscheidend ist aber erst wieder ab Mittwoch - dann gilt es für den VfB den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden und den ersten Schritt 2020 in Richtung Bundesliga zu machen.


Die Startelf gegen Dresden im Überblick:


Kobel - Stenzel, Phillips, Karazor, Kempf - Endo, Mangala - Förster, Didavi, Gonzalez - Wamangituka


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