​Nach über einem Monat betritt die ​Eintracht am Samstagnachmittag erstmals wieder den Rasen ihrer heimischen Commerzbank-Arena. Um 15.30 Uhr pfeift der Unparteiische Daniel Siebert zum Heimspiel gegen den Tabellenführer aus ​Leipzig an. 

​Keine einfache Aufgabe für die Elf von Adi Hütter, die aus den letzten fünf ​Bundesliga-Spielen nur die letzte Begegnung gegen Hoffenheim für sich entscheiden konnte. Die Winterpause kam für die Adlerträger genau richtig. Der Sieg in Sinsheim könnte zum positiven Aufschwung verleiten. Die formstarken Leipziger möchten derweil den Vorsprung zum Rekordmeister aus München ausbauen. 

​Am letzten Spieltag hat man ordentlich Selbstvertrauen getankt. "Wir haben gemerkt, dass wir noch gewinnen können. Das war wichtig", betonte Hütter auf der Spieltagspressekonferenz. Die Favoriten-Rolle habe man trotz Heimspiel nicht: "Leipzig ist ein absoluter Meisterschaftskandidat. Sie gehen als Favorit ins Spiel. Aber wir nehmen diese Herausforderung und den Kampf gerne an. Dafür brauchen wir über 90 Minuten ein Top-Spiel."

Damit ein solches Top-Spiel gelingen kann, muss der Fußballlehrer sein Team perfekt einstellen und auch aufstellen. Mit Gelson Fernandes (Sehnenriss im Hüftbeuger), Lucas Torro (Innenbandriss im Knie) und Marco Russ (Achillessehnenriss) fehlen der Eintracht nur die bekannten Langzeitverletzten. Daichi Kamada trainierte derweil wieder mit der Mannschaft und spielt in Hütters Kaderplanung eine Rolle. 

​​Ansonsten sind alle Akteure fit. Sofern Hütter sein Team wie zuletzt in Hoffenheim im 4-2-3-1-System auflaufen lässt, dürfte sich an der Frankfurter Startelf nichts ändern. "Never change a winning team" lautet die Devise. Bei zwei Stürmern in der Box könnte Gacinovic seinen Startelf-Platz allerdings gegen Paciencia verlieren oder alternativ auf die rechte Außenbahn wandern. 


Die voraussichtliche Aufstellung der Eintracht im Überblick: