Abseits des Fußballfeldes ist Paco Alcácer derzeit das größte Sorgenkind bei Borussia Dortmund. Nach seiner Ausbootung vor einer Woche wird der Angreifer für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Freitagabend zumindest wieder in den Kader zurückkehren, wie ​BILD meldet.


Wie schnell es im Fußball zugehen kann, zeigt die Entwicklung von Paco Alcácer. Noch in der abgelaufenen Saison war der Spanier ein wichtiger Baustein für den Erfolg von Borussia Dortmund, erzielte zahlreiche Tore und präsentierte sich trotz seiner Verletzungsanfälligkeit, wegen der er nur selten von Anfang an spielen durfte, äußerst effizient.


In dieser Spielzeit aber stockt der Motor. Alcácer steht gegenwärtig bei fünf Bundesligatoren, wartet seit dem 14. September auf einen weiteren Torerfolg. Wann und ob es überhaupt soweit kommen wird, dass er im Dress des BVB noch einmal trifft, ist nach der Verpflichtung von Erling Haaland jedoch offen.

Paco Alcacer

Darf aktuell nur zuschauen: Paco Alcácer.



Schon vor der Winterpause wurde er nach der Umstellung auf 3-4-3 zum Bankdrücker degradiert, auch bei einer Rückkehr zur Viererkette ist ein Stammplatz in weiter Ferne. Gegen den ​FC Augsburg wurde er aus dem Kader gestrichen, Trainer Lucien Favre hatte "nicht das Gefühl, dass er uns heute weiterhelfen kann". 


Während Haaland bei seinem Debüt mit einem Hattrick für Furore sorgte, wird eifrig über einen Abschied von Alcácer spekuliert. Laut BILD wolle er in seine spanische Heimat zurückkehren, unter anderem sollen Ex-Klub FC Valencia, Atlético Madrid und der FC Sevilla interessiert sein; allerdings wolle Dortmund den 26-Jährigen erst ab einer Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro ziehen lassen.


Alcácer mit Rückkehr in den Spieltagskader


Wann er die Gelegenheit bekommt, zu beweisen, dass er solch eine Summe wert ist, ist offen. Dem Boulevardblatt zufolge soll Alcácer jedoch gegen Köln in den Kader zurückkehren. 


Ob er auch zum Einsatz kommt, ist dennoch fraglich. Zuletzt bevorzugte Favre Kapitän Marco Reus in vorderster Front, dahinter peilt Haaland den Sprung in die Startelf an. Sollte der Norweger beginnen, könnte Alcácer durchaus einen Einsatz als Joker erhalten. Oder aber er wird wieder einmal 90 Minuten auf der Bank schmoren müssen.