​Für das Spiel gegen seinen alten Arbeitgeber soll es schon wieder reichen: Werder-Coach Florian Kohfeldt rechnet mit einem Startelf-Einsatz von Leihgabe Kevin Vogt am Sonntagnachmittag gegen 1899 Hoffenheim.

​Gute Nachrichten für alle ​Werder-Fans: Vogt wird Sonntag wohl wieder im Defensivverbund der Bremer stehen. Im Weserstadion trifft er auf seine Teamkollegen aus ​Hoffenheim, von denen er für ein halbes Jahr ausgeliehen ist. In der Nachspielzeit gegen ​Fortuna Düsseldorf zog sich der erfahrene Innenverteidiger gleich im ersten Spiel für die Grün-Weißen ​eine Gehirnerschütterung zu.

​In Bremen sorgte man sich bereits über den Ausfall des 28-Jährigen. Zumal Vogts Verteidiger-Kollege und Kapitän Niklas Moisander gegen die TSG gelb-gesperrt fehlen wird. Auf der Pressekonferenz am Freitagmittag gab Cheftrainer Kohfeldt nun aber erst einmal Entwarnung: "Er (Vogt, Anm. d. Red.) hat alle Tests durchlaufen, die vorgeschrieben und notwendig sind, zudem noch einige spezielle Tests darüber hinaus. Sie sind alle gut verlaufen."

​​"Wir können davon ausgehen, dass es eine gute Chance gibt, dass Kevin spielt", formulierte Kohfeldt vorsichtig. Man wolle eben kein Risiko eingehen. Aus der Startelfplanung des Fußballlehrers ist er nicht wegzudenken: "Kevin kann auf der Sechs spielen, Kevin kann Dreierkette spielen - wir haben alle Variationsmöglichkeiten. Kevin ist natürlich ein Faktor für die notwendige Stabilität:


​Bartels zurück an Bord

Neben Vogt soll auch ​Fin Bartels nach seinen muskulären Problemen wieder zur Verfügung stehen. Der 32-jährige Stürmer fiel zuletzt zwei Wochen aus und "wäre zwar kein Kandidat von Anfang an, aber für eine halbe Stunde in Betracht zu ziehen", so Kohfeldt. Nach seiner Knie-Operation konnte Bartels in dieser Spielzeit erst 37 Spielminuten in drei Partien sammeln.