​Das 70-Millionen-Missverständnis zwischen ​Thomas Lemar und Atlético Madrid könnte schon bald ein Ende finden. Berichten der Marca zufolge sind die Verhandlungen zwischen den Colchoneros und dem FC Arsenal schon weit fortgeschritten.


Schon nach der WM 2018 hatte es zwischen beiden Klubs ein intensives Tauziehen um den französischen Flügelstürmer gegeben. Am Ende zahlten die Spanier für 70 Prozent der Transferrechte satte 70 Millionen Euro (die restlichen 30 Prozent der Rechte an dem Spieler verblieben bei Lemars vorherigem Klub AS Monaco) und sicherten sich somit die Dienste des Weltmeisters. Bei der WM in Russland stand Lemar beim Gruppenspiel der Bleus gegen Dänemark auf dem Platz. 


Lemar ist bei Atlético nie richtig angekommen


Doch in Madrid kam der 24-Jährige nie so richtig an. In insgesamt 64 Pflichtspielen für die Elf von Diego Simeone konnte Lemar lediglich neun mickrige Scorerpunkte (drei Tore, sechs Vorlagen) verbuchen. Das hätte man wohl auch billiger haben können. In der aktuellen Spielzeit steht Lemar in Sachen Toren oder Vorlagen gar nur bei Null! Dementsprechend kommt das Interesse der Gunners den Spaniern mehr als gelegen. 


Zwischenzeitlich soll auch der französische Spitzenklub Olympique Lyon sein Interesse an Lemar bekundet haben - allerdings wollten die Franzosen den Spieler nur leihen. Doch das kam wiederum für Atlético nicht in Frage. Die Spanier müssen im Kader Platz schaffen, um das Gehalt des von ihnen umworbenen Uruguayers Edison Cavani (Paris St. Germain) stemmen zu können. 

Edinson Cavani

Seine Tage in Paris sind wohl bald gezählt: Edison Cavani


​Die diesbezüglichen Verhandlungen mit den Parisern sollen ebenfalls schon weit fortgeschritten sein. Beide Deals, Lemar als Abgang, Cavani als Zugang, werden wohl in der kommenden Woche finalisiert.