​In den unter der Woche ausgespielten Partien des Sechzehntel-Finales des spanischen Pokals (Copa del Rey) hat es zahlreiche Überraschungen gegeben. Den Vogel dabei abgeschossen hat ​Atlético Madrid, das nach Verlängerung beim Drittligisten Cultural Leonesa mit 1:2 verlor. 


Die Häufung an teils sensationellen Ergebnissen hat ganz sicherlich auch mit dem für diese Saison eingeführten neuen Modus zu tun. Denn ab der Runde der letzten 32 werden die Spiele nicht, wie bisher, in Hin-und Rückspielen, sondern in einem einzigen Spiel ausgetragen. Und das, wie es auch in Deutschland üblich ist, im Stadion des klassenschwächeren Klubs. Ab dem Viertelfinale wird es dann wieder Hin-und Rückspiele geben. 


So kam es, dass z.B. der ​FC Barcelona lange Zeit wie der Verlierer aussah in seinem Duell mit dem drittklassigen FC Ibiza (oder Eivissa, auf balearisch) und erst durch ein Tor von Antoine Griezmann in der vierten Minute (!) der Nachspielzeit die drohende Verlängerung abwenden konnte. Zwischenzeitlich waren die Balearen sogar drauf und dran, den Giganten komplett auszuknocken. Das 2:0 für die Hausherren lag lange Zeit in der Luft. Erst ein Doppelschlag des Franzosen (in der 72. und 95. Minute) erlöste die Katalanen. 


Atlético verspielt Führung 


Weniger Glück hatte dagegen Atlético Madrid. 

Andy Kawaya

So feierte Andy Kawaya (Cultural Leonesa) mit den Fans die Sensation gegen Atlético



Und das, obwohl die Mannen von Diego Simeone in der 62. Minute durch Angel Correa in Führung gegangen waren. Doch statt selbige auszubauen, verlegten sich die Rojiblancos aufs Verwalten des Resultats - und wurden bitter bestraft. Castañeda (83.) und Benito (108.) sorgten für den vielumjubelten Endstand in León. 


Mit RCD Mallorca (1:3 beim Zweitligisten Saragossa), Betis Sevilla (2:4 n.E. beim Zweitligisten Rayo Vallecano),  Celta Vigo (1:2 beim Zweitligisten Mirandés) und dem FC Eibar (1:3 beim Drittligisten Badajoz) verabschiedeten sich neben Atlético gleich vier weitere Erstligisten vorzeitig aus dem Wettbewerb.