Marius Wolf hat seinen Wunsch, auch in Zukunft für Hertha BSC aufzulaufen, erneuert und möchte unbedingt in der Hauptstadt bleiben. Obwohl seine Einsatzzeiten in der Hinrunde merklich schwankten.


Seit Jürgen Klinsmann die Berliner Hertha als Chef-Trainer übernommen hat, kommt Marius Wolf nur noch zu spärlichen Einsatzzeiten. Und das, obwohl es für ihn zu Beginn ​recht ordentlich lief und auch das Berliner Offensivspiel vom Engagement des 24-Jährigen profitierte. 


Einsatzzeiten für Wolf kein Grund für Trübsal


Einen Grund, seine Zelte bei den Hauptstädtern nach nur einem halben Jahr wieder abzubrechen, sieht die Dortmunder Leihgabe jedoch nicht. Vielmehr unterstrich er gegenüber dem Kurier​ seinen Wunsch, auch weiterhin unter Klinsmann zu trainieren: "Ja, ich habe große Lust zu bleiben. Ich fühle mich wohl in der Stadt, im Team, im Verein. Das ist das Wichtigste", führte er aus und zeigte sich zuversichtlich: "Ich denke, wir werden eine gute Lösung finden."

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Zieht Hertha die Kaufoption?


Unklar bleibt zunächst allerdings, ob die Berliner, die seit dem Millionen-Einstieg von Investor Lars Windhorst ​ihre Ambitionen deutlich nach oben korrigiert haben, die Kaufoption über 20 Millionen Euro für den Rechtsaußen ziehen werden, oder es am Ende der Saison für Wolf erstmal wieder nach Dortmund geht, für den vor allem wichtig ist, dass beide Seite zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen: "Wir werden uns jetzt in der Rückrunde zusammensetzen. Dann werden wir eine Entscheidung treffen, die für beide am besten passt."

Marius Wolf,Jadon Sancho

Die Freude am Fußball hat er sich ohnehin nicht nehmen lassen und so ergänzte er, dass auch Jürgen Klinsmann seinen Anteil daran hat: "Er erinnert uns daran, warum wir Fußball spielen und dass wir einen der schönsten Berufe der Welt haben."


Ob Wolf in der kommenden Partie gegen Wolfsburg mal wieder von Beginn an ran darf, hat nun der Trainer zu entscheiden, schaden würde es dem Berliner Spiel sicherlich nicht