​Die Genaralprobe ging ordentlich in die Hose! Der ​HSV hat das Testspiel gegen den Regionalligisten und Ex-Klub von Trainer Dieter Hecking mit 5:2 verloren. In einer Woche treffen die Rothosen zum ​Zweitliga-Neustart auf Mitabsteiger ​1. FC Nürnberg.


Gegen den Club wird man aus HSV-Sicht hoffentlich eine andere Mannschaft sehen. ​Auf schwierigem Geläuf in Lübeck gab es für das Hecking-Team am Ende eine 5:2-Abreibung. Nach dem 1:1 zur Pause ging es im zweiten Abschnitt dahin. Hecking wechselte nach 45 Minuten seine komplette Mannschaft.


Halbzeit ein noch okay - in Durchgang zwei folgte die Blamage


In Durchgang eins startete der HSV mit folgendem Team: Vor Heuer Fernandes im Tor verteidigten Leibold, Letschert, van Drongelen und Moritz. Im defensiven Mittelfeld lief Gideon Jung auf, vor der offensiveren Mittelfeldreihe mit Jatta, Schaub, Hunt und Narey. Im Sturm durfte Hinterseer von Beginn an ran.


Das Team in Hälfte zwei bestand aus: Mickel, Beyer, Suhonen, Ewerton, Amaechi, David, Fein, Kinsombi, Kittel, Dudziak und Wood. Also mit einigen Spielern, mit denen man gegen Nürnberg durchaus rechnen kann.


Warum es am Ende dennoch 2:5 hieß, machte Hecking vor allem an einem Punkt fest: An der Einstellung. Das Alibi des schlechten Rasens wollte er nicht gelten lassen. "Das war natürlich nicht das, was wir ansatzweise erwartet haben. Das darf uns in der Art und Weise nicht passieren", erklärte er nach dem Spiel ziemlich gefasst und ruhig.


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Von Untergangsstimmung wollte Hecking aber nichts wissen: "Die Vorbereitung ist bislang gut gewesen. So ein Spiel wie heute darfst du aber nicht abliefern. Da brauchen wir nicht drum herumreden. Alles andere verarbeiten wir ab morgen."


Bleibt die Hoffnung, dass die Blamage in Lübeck nur ein Ausrutscher war und es Hecking schafft, mit seiner ausgestrahlten Gelassenheit, die dunklen Wolken an der Elbe bis nächsten Donnerstag zu vertreiben. All zu gelassen sollte man aber nicht sein - die Generalprobe gegen den Regionalligisten war schließlich Warnung genug!