Hendrik Weydandt wird in diesem Winter nicht zu Werder Bremen wechseln. Der Torjäger von Hannover 96 ist bei den Grün-Weißen kein Thema. Die Frage bei der Stürmersuche bleibt: Wer kann eins werden?


​Die ​Suche nach Mister X bei ​Werder Bremen geht weiter. Mister X soll ein echter Torjäger, ein Mittelstürmer sein, der den abstiegsbedrohten Grün-Weißen sofort weiterhilft, dazu aber kostengünstig sein muss.


Hendrik Weydandt wird dieser Mister X nicht sein, berichtet die Deichstube​Der 24-jährige Angreifer war von der Bild bei Werder ins Spiel gebracht worden. Sozusagen als 1B-Lösung, sollte man keinen Kandidaten mit größerem Namen bekommen können. Doch einen Wechsel von der Leine an die Weser wird es nicht geben. Nach Deichstuben-Infos bleibt Weydant bei ​Hannover und könnte dort nach langem Poker seinen auslaufenden Vertrag sogar verlängern.


Kein Weydandt - keine Hoffnung auf einen Stürmer?


Was nun, fragt man sich als SVW-Anhänger? Die weiteren gehandelten Kandidaten lassen die Werder-Fans mit Sicherheit nicht in Jubelarien ausbrechen. ​Armin Younes wäre ohnehin ein Mann für die Außenbahn - die Spur beim Confed-Cup-Sieger ist aber so kalt wie aktuell die Weser. Eine Rückkehr von Max Kruse dürfte sowieso ein Traumschloss bleiben.


Blickt man auf die Torquoten der ebenfalls gehandelten Robert Glatzel und Lebo Mothiba muss man klar festhalten: Sie wären keine wirklich durchschlagskräftige Soforthilfe! Es braucht einen anderen Mister X. Und der kann nur per Leihe ohne Kaufoption verpflichtet werden. Denn mit Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt, die man im Sommer für insgesamt 13 Millionen Euro fest verpflichten muss, hat sich Frank Baumann finanziell schon weit aus dem Fenster gelehnt.

Robert Glatzel

Cardiffs Robert Glatzel wäre der gesuchte Stürmertyp - nur mit der Torquote hapert es bei ihm


Kein Geld für Mister X


Bleibt als einzige Hoffnung ein Leih-Geschäft von einem renommierteren Angreifer, der andernorts nicht zum Zuge kommt und vom Stammverein ins Schaufenster gestellt werden soll. Ob bei solchen Kandidaten der Abstiegskampf anziehend wirkt, bleibt dann doch eher zweifelhaft.


Und so müssen es wahrscheinlich am Ende die richten, die schon da sind. Verletzungssorgen hin oder her - der Kader muss einfach stark genug sein, um die Klasse zu halten! In Düsseldorf wurde schließlich der Anfang gemacht (wenn auch etwas glücklich).