Im vergangenen November feierte Niklas Stark sein Nationalmannschaftsdebüt. Der Innenverteidiger in Diensten von ​Hertha BSC darf sich durchaus Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme machen. Da der 24-Jährige beim Hauptstadtklub zuletzt nur ein Reservistendasein fristete, soll er die Möglichkeit eines Winterwechsels geprüft haben, um sich anderswo für die Europameisterschaft empfehlen zu können.


Der Ex-Nürnberger ist zweifelsohne einer der großen Verlierer des Trainerwechsels bei der Alten Dame. War Stark unter Ante Covic noch im Abwehrzentrum gesetzt, hat er unter ​Jürgen Klinsmann seinen Stammplatz verloren und ist derzeit hinter Derrick Boyata, Karim Rekik und Jordan Torunarigha nur noch Innenverteidiger Nummer vier. Ohne bzw. mit wenig Spielpraxis fallen die Chancen auf ein EM-Ticket deutlich geringer aus, weshalb sich der 24-Jährige angeblich auch mit einem Abschied vom Tabellenvierzehnten beschäftigt hat. 


Hertha BSC plant mit Stark


Wie der kicker berichtet, hat der Berater des Verteidigers bei den Verantwortlichen die Chancen auf einen Winterwechsel abgeklopft - und eine Absage erhalten. Demnach wurde dem Spieleragenten mitgeteilt, dass der Verein mit seinem Mandanten plane. Stark, der den Rückrundenauftakt krankheitsbedingt verpasst hat, muss daher weiterhin im Trikot der Hertha um seine EM-Teilnahme kämpfen.

Niklas Stark

Debütierte gegen Nordirland für die Nationalmannschaft: Niklas Stark


Bleibt die Situation des 24-Jährigen in der Rückrunde unverändert, dürfte ein Abschied vom Hauptstadtklub spätestens im Sommer wieder ein Thema werden. Vertraglich ist der einmalige Nationalspieler, der in der laufenden Saison bislang 14 Pflichtspiele bestritten hat, noch bis Ende Juni 2022 gebunden.