​Real Madrid rüstet sich mit teuren, aber vielversprechenden jungen Spielern für die Zukunft. Vor kurzem gaben die Königlichen den ​Transfer des 18 Jahre jungen Brasilianers Reinier bekannt, der in seiner Heimat als nächstes großes Fußballtalent gilt. In einigen Jahren wird er vermutlich mit den übrigen Youngsters den Rasen des Estadio Santiago Bernabeu betreten- der folgende Text beinhaltet eine Variante, wie die Real-Elf der Zukunft aussehen könnte.


An reinen Ablösesummen hat Real Madrid allein in den vergangenen beiden Jahren 303,5 Millionen Euro in Spieler investiert, die schon jetzt teilweise in die Profi-Mannschaft eingebunden sind, vor allem aber mittel- bis langfristig die neue Generation der Königlichen darstellen sollen (Zahlen via transfermarkt.de). Darunter fallen Spieler wie Vinicius Junior, Rodrygo, Luka Jovic, Eder Militao, Ferland Mendy oder Neuzugang Reinier. 


Hinzu kommen Spieler wie Takefusa Kubo, der ablösefrei verpflichtet wurde, oder Andrii Lunin und Martin Ödegaard. Das Trio ist, genau wie Achraf Hakimi und zehn weitere Spieler, derzeit verliehen und soll Spielpraxis sammeln, um gestärkt nach Madrid zurückzukehren.


Das Real der Zukunft


In einigen Jahren etwa könnte Lunin die neue Nummer eins bei Real werden, allerdings besitzen derzeit Thibaut Courtois und Alphonse Areola deutlich bessere Karten. Lunin ist aber ein großes Torwart-Talent, dem man den Durchbruch bei den Blancos durchaus zutrauen kann.


Beginnend mit der Abwehr wird es wiederum interessant: So könnte Hakimi Dani Carvajal ablösen, Eder Militao Sergio Ramos in der Innenverteidigung beerben und neben Raphael Varane spielen, während Mendy auf dem linken Abwehrposten gesetzt wäre.


Das System könnte von 4-3-3 auf 4-1-4-1 abgeändert werden. Mit Federico Valverde hat Trainer Zinedine Zidane bereits einen Mittelfeldspieler in seinen Reihen, der für mächtig Furore sorgt und schon jetzt - sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht - Spielpraxis sammelt. Der Marktwert von Valverde, 21 Jahre jung und 2016 in den Madrider Nachwuchs gewechselt, wird bereits auf 50 Millionen Euro geschätzt. Vor ihm könnten Reinier und Ödegaard auflaufen, Vinicius und Rodrygo wären dagegen auf den Außenbahnen gesetzt.

Martin Odegaard

Bereitet sich bei Real Sociedad auf eine weiße Zukunft vor: Martin Ödegaard.


Für die Sturmspitze wollte Zidane Jovic verpflichten. Noch hat der 60 Millionen Euro teure Sommerneuzugang von Eintracht Frankfurt nicht wirklich überzeugt, allerdings steht auch er mit 22 Jahren gerade erst am Anfang seiner Entwicklung. Mittelfristig dürfte er Karim Benzema in der Spitze ablösen.


Noch aber zaubern Spieler wie Benzema, Eden Hazard, Gareth Bale oder Toni Kroos auf dem Rasen des Bernabeu. Allerdings hat es der Klub erfolgreich geschafft, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Sorgen müssen sich die Fans um Real Madrid keine machen.


Die mögliche Real-Elf der Zukunft im Überblick:


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