​Ein Verkauf von Kai Havertz im Sommer ist für ​Bayer Leverkusen nahezu unvermeidbar. Doch zumindest die Einnahmen werden die Werkself beflügeln. Die Planungen mit der rekordverdächtigen Ablösesumme nehmen konkrete Formen an.


Kai Havertz ist mit seinen 20 Jahren eines der umworbensten Talente in Deutschland. Seit Monaten wird über einen Abgang des Youngsters diskutiert. Die aktuelle Saison wird der Leverkusener zumindest noch bei seiner Werkself beenden. Doch im Sommer scheint sein Abgang unvermeidlich.


An Interessenten mangelt es in keinem Fall. ​Liga-Konkurrent ​Bayern München brachte sich früh in eine gute Ausgangsposition. Doch auch die internationalen Top-Klubs um ​Real Madrid​FC Barcelona oder ​Liverpool sind von den Qualitäten des deutschen Nationalspielers überzeugt.


Bayer Leverkusen: Rund 100 Millionen Euro für neue Spieler?


Die Verantwortlichen in Leverkusen rechnen mit Einnahmen im dreistelligen Millionenbereich.​ Damit würde Havertz zu dem größten Gewinn der Vereinsgeschichte avancieren. Doch der herbe Verlust soll schnellstmöglich aufgefangen werden, was die Zukunftsplanungen bestätigen. Wie die SportBild berichtet, soll sämtliches Geld wieder in neue Spieler investiert werden - wenn auch nicht alles in einer Transferperiode.

Rudi Voeller

Rudi Völler will die Einnahmen in die Mannschaft investieren


Doch die Kaderplaner stehen vor einer Herausforderung. Die Transfergewinne zum Ende jeder Saison wandern grundsätzlich zur Bayer AG, die wiederum die benötigten Mittel zur Verfügung stellt. Doch Leverkusen plant die kompletten geschätzten 130 Millionen Euro über die Jahre hinweg neu zu investieren.


Dem Konzern soll die Ablösesumme also nicht zugute kommen. Um eine gemeinsame Einigung kommen Verein und Unternehmen dementsprechend nicht herum. Doch noch ist Havertz in Leverkusen und steht mit Bayer vor einer wegweisenden Rückrunde. Erst danach sollten die Pläne wirklich konkret werden.