​​Der ​BVB soll das Werben um Emre Can intensivieren. Und der Nationalspieler will Juventus Turin noch im Januar verlassen. Zu schön, um wahr zu sein?


​Borussia Dortmund zählt seit einigen Jahren zu Europas Elite - zumindest zum erweiterten Kreis. Der amtierende Vizemeister verfügt allerdings noch nicht über die eines Schwergewicht eigene Stahlkraft. In Dortmund setzt man konsequent auf die Akquisition und Entwicklung junger Talente und die daraus resultierenden Transfereinnahmen. Doch der BVB wird auch forscher.


Im Sommer sprachen die Verantwortlichen ganz offen von dem ausgerufenen Ziel Meisterschaft - und brachen damit die schwarz-gelbe Tradition des sich Klein-Machens. Das neue Selbstverständnis der Westfalen spiegelt sich - auch schon vor diesem Sommer - mittlerweile auch auf dem Transfermarkt wieder. Das Leistungsprinzip hat in Dortmund Einzug gehalten und selbst verdiente Lieblinge wie Marcel Schmelzer, Julian Weigl oder Mario Götze getroffen. Zudem bedient sich der Bundesligist abseits der Talentförderung mittlerweile auch in einem Regal höher: Das zeigen die Transfers von Axel Witsel, Mats Hummels oder zuletzt Erling Haaland. 


Emre Can kann den BVB auf ein neues Level heben


Dass der BVB nun intensiv um ​Emre Can werben soll, ist das Ergebnis des neuen Kurses. Wenn nicht sogar ein Etappenziel: Emre Can würde in Dortmund ein ganz neues Level markieren. Gut, Axel Witsel oder Mats Hummels verfügen über internationale Klasse. Diese Verpflichtungen lassen sich jedoch auf mildernde Umstände zurückführen: Bei Hummels ist es die Rückkehr zur alten Liebe, für Axel Witsel nach Abenteuern in Russland und China eine neue Herausforderung. Emre Can hingegen spielt seit einigen Jahren in Europas absoluter Spitzenklasse - und hat auch den Anspruch, genau das weiter zu tun.

Emre Can

Seine Verpflichtung hätte für den BVB daher eine ungeheure Signalwirkung. Immerhin soll Can auch mit Vereinen wie Paris Saint-Germain oder Manschester United liebäugeln, sofern man den Gazetten der Fußballwelt vertrauen kann. Zumindest sind dies nominell die Stationen, die für den Mittelfeldspieler infrage kommen würden. Der BVB hingegen ist ein anderes Pflaster und trotz ambitionierter Zielsetzungen weiterhin ein Underdog im Zirkus der ganz Großen. Sollte sich Can trotzdem für Dortmund entscheiden, würde das eindrucksvoll untermauern, dass der BVB (wieder) auf dem Weg nach oben ist.


Emre Can: Ein Name für den BVB


Zweifellos würde der Deutsche Nationalspieler der Borussia gut zu Gesicht stehen. Hochkaräter wie Axel Witsel oder Mats Hummels haben einen enormen Einfluss auf den ganze Verein und repräsentieren zudem die eingangs erwähnte Stahlkraft. Mit Emre Can würde der BVB nicht nur Qualität, sondern vor allem auch einen Namen verpflichten. Das kann dem Verein nur gut tun und eine weitere Brücke zu Europas absoluter Elite bauen. Conclusio: Borussia Dortmund steht vor einem weiteren absoluten Transfer-Coup - sofern der Traum zur Realität werden kann. ​Juventus Turin muss Emre Can ziehen lassen und der muss sich erst einmal auch für den BVB entscheiden. In Dortmund müsste er Gehaltseinbußen in Kauf nehmen und einen auf dem Papier sportlichen Rückschritt. Die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben müssen sich definitiv strecken, um dieses neue Level zu erreichen.


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