​Die Bemühungen um einen weiteren Winter-Transfer hat der ​SV Werder Bremen noch nicht aufgegeben. Ein zusätzlicher Offensiv-Star soll die Werderaner kurzfristig verstärken. ​Klaus Allofs forderte zuletzt bereits mehr Risiko bei der Spielersuche. Genau dieses könnten die Norddeutschen bei einem Kandidaten gebrauchen.


Seit dem Sommer ist Amin Younes bereits ein heiß diskutierter Kandidat in Bremen. Der ehemalige deutsche Nationalspieler ist beim SSC Neapel außen vor und ohne große Perspektive. Dieser Zustand könnte Werder sehr gelegen kommen, denn auf der Suche nach einem weiteren Angreifer stolpern die Kaderplaner unweigerlich über seinen Namen.


Die Gerüchte um den 26-Jährigen hat das italienische Portal torinogranata nun erneut angefeuert. Laut den Berichten könnte ein Wechsel bereits am Wochenende vollzogen werden. Doch wie wahrscheinlich ist diese Meldung?


Werder Bremen braucht Younes in Form


In dieser Saison stand der Linksaußen nur in sechs Ligaspielen auf dem Platz, war ansonsten ohne Einsatzchancen. Dazu kommt Younes am liebsten genau auf der Position zum Einsatz, wo mit Milot Rashica der stärkste Werderaner dieser Saison spielt - Bedarf besteht somit eigentlich nicht. Bedeutet: Einer der beiden Akteure müsste auf einer anderen Position zum Einsatz kommen.


Immerhin würde für den 26-Jährigen wohl nur eine geringe Leihgebühr anfallen - und findet Younes mit steigender Spielpraxis erneut zu seiner Topform zurück, könnte er sich als großer Gewinn erweisen. 


Ob ein Wechsel allerdings wirklich kurz bevor steht, darf angezweifelt werden. Die italienische Newspage, die über den Transfer berichtet, gehört international nicht zu den seriösesten Quellen. Ein Gedankenspiel ist es für die Verantwortlichen beider Klubs trotzdem wert.

Amin Younes

Kehrt Amin Younes in die Bundesliga zurück?



Zu Beginn des Jahres soll es ​bereits einige Gespräche gegeben haben. Dabei stellte sich heraus, dass Neapel den Dribbelkünstler bei einem passenden Angebot ziehen lassen würde. Neun Tage blieben den Norddeutschen noch, um eine Einigung zu erzielen. Ein gewisses Risiko würde den Bremern nicht schlecht zu Gesicht stehen.


Kein Platz für Beijmo


Derweil muss sich ein aktueller Bremer weiterhin gedulden. Felix Beijmo ​war das vergangene Jahr an den schwedischen Erstligisten Malmö ausgeliehen, konnte sich dort als Leistungsträger etablieren. Zu einem Transfer kam es nach dem Saisonende allerdings nicht und so kehrte der Außenverteidiger vorerst zum SVW zurück. Trotz der großen Personalsorgen spielt er in den Planungen von Florian Kohfeldt aber keine Rolle. Da sich kein passender Abnehmer gefunden hat, verweilt Beijmo bis zum Sommer in der U23-Abteilung.