Fortuna Düsseldorf verlängerte gerade erst zum Jahresende den Vertrag von Trainer Friedhelm Funkel. Einen guten Monat später sieht die Ausgangslage für Funkel jedoch ganz anders aus, eventuell muss er schon bald seinen Platz räumen.


Ein schönes Weihnachtsgeschenk hatte der 66-Jährige einen Tag vor Heiligabend von seinem Verein bekommen: ​Fortuna Düsseldorf verlängerte den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit ihm. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Abstiegskonkurrenten ​Werder Bremen (0:1) steht der Coach nun jedoch in der Pflicht, überzeugende Ergebnisse zu liefern. Wie die dpa berichtet, entscheiden die anstehenden Partien gegen Leverkusen und Frankfurt über Funkels Job.


In den letzten zehn Spielen gelang es der Fortuna lediglich zwei Siege zu holen, ansonsten stehen dem Verein in der Statistik zwei Remis und ganze sechs Niederlagen zu Buche. Nicht umsonst steht Funkel schon seit geraumer Zeit in der Kritik der Mannschaft, der Gremien und der Fortuna-Anhänger. Falls Düsseldorf in den nächsten zwei Pflichtspielen (gegen ​Bayer Leverkusen und danach ​Eintracht Frankfurt) nicht punkten sollte, müsste der Coach daher um seinen Arbeitsplatz bangen. Aktuell steht die Fortuna auf dem 17. Tabellen- und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. 

Friedhelm Funkel

Fortuna-Coach Friedhelm Funkel muss nun Überzeugungsarbeit leisten



Bleibt offen, wie die nächsten Partien ausgehen werden. Der Status quo ist momentan jedoch dieser: Liefert er in den nächsten Wochen nicht überzeugende Auftritte von seiner Mannschaft ab, dürften die Tage von Funkel bald gezählt sein.