​Anfang Januar machte Simon Falette den Abflug aus ​Frankfurt in Richtung Istanbul. ​Fenerbahce lieh den 27-jährigen Verteidiger bis Saisonende aus und sicherte sich eine Kaufoption. Gespielt hat Falette für seinen neuen Klub aber noch nicht - er besitzt noch keine Spielgenehmigung. Jetzt soll sogar ein Abbruch der Leihe im Raum stehen.


In der Türkei greift mittlerweile auch das Financial Fair Play. Und die FFP-Bestimmungen verhinderten bislang eine Spielgenehmigung von Falette für Fenerbahce. Der in Frankreich geborene Verteidiger kostete Fener zwar keine Ablöse, allerdings soll er mit 100.000 Euro im Monat fürstlich entlohnt werden. Das Problem: Fenerbahce muss nachweisen können, dass die Ausgaben für die Leihe durch Einnahmen gedeckt sind.


Fenerbahce hat bis Ende Januar Zeit - Worst Case Eintracht-Rückkehr?


Bis zum Sommer kostet Falette also rund 600.000 Euro. Mit Spielerverkäufen konnte Fenerbahce diese Summe laut Bild-Angaben aber nicht abdecken. Da nach Aussagen von Präsident Ali Koç keine Verkäufe geplant seien, könnte es im schlimmsten Fall zum Abbruch der Leihe kommen. Falette würde dann nach Frankfurt zurückkehren. Bis zum 31. Januar wäre noch Zeit.


Für die Eintracht und Falette selbst, wäre eine Rückkehr die schlechteste Lösung. In der Hinrunde spielte der 27-Jährige keine große Rolle mehr. Nach der Umstellung auf eine Viererkette wären die Aussichten für Falette noch schlechter - zumal Trainer Adi Hütter mit ihm nicht mehr planen konnte.