​RB Leipzig will in der aktuellen Transferphase noch aktiv werden. Nach dem gescheiterten Transfer von Benjamin Henrichs scheint Valentino Lazaro ins Visier der Bullen geraten zu sein. Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche traf sich bereits mit dessen Berater, wie ein Foto dokumentiert.


Valentino Lazaro ist den Verantwortlichen in Leipzig zweifellos ein Begriff. Der 23-Jährige spielte für einige Jahre bei RB Salzburg, ehe er im Sommer 2017 den Weg in die Bundesliga suchte; zunächst durch eine Leihe, später durch die feste Verpflichtung von ​Hertha BSC, die den vielseitig einsetzbaren Rechtsverteidiger für rund 10,5 Millionen Euro fest verpflichteten. Seit dem vergangenen Sommer läuft er in der Serie A für Inter Mailand auf. 


Lazaro im Anflug auf RB Leipzig


Nachdem man den augenscheinlichen Wunsch-Transfer von ​Benjamin Henrichs (AS Monaco) nicht hat finalisieren können, ist man in Leipzig weiterhin auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger. Lukas Klostermann muss aufgrund der langwierigen Verletzungen von Willi Orban und Ibrahima Konaté regelmäßig in die Innenverteidigung rücken, sodass man neben Nordi Mukiele einen weiteren Akteur für die Außen-Position haben möchte. Lazaros Vertrag in Mailand läuft zwar noch langfristig bis 2023, da er bislang aber nur Reservist unter Trainer Antonio Conte ist, bekam der Österreicher grünes Licht für einen Abschied - zumindest auf Leihbasis.


Ein Bild, das der italienische Fußball-Reporter Gianluca Di Marzio (Sky Sport Italia) auf seiner Website veröffentlichte, zeigte Markus Krösche bereits in Gesprächen mit dem Berater von Lazaro.

Die potenziell mögliche Leihe, um die sich laut kicker neben den Leipzigern auch Newcastle United bemühen soll, würde für RB aber eher nur mit anschließender Kaufoption einen Sinn ergeben. Der junge Österreicher könnte nicht nur als Rechtsverteidiger aushelfen, sondern auch im Mittelfeld agieren. Auf der rechten Seite ist er in seinem Spiel flexibel einsetzbar. Auch ​Werder Bremen wurde mit Lazaro in Verbindung gebracht, doch die Bild berichtete, dass dies kein Thema sei.