Bis zum 31. Januar hat das aktuelle Winter-Transferfenster geöffnet, noch hat ​Hertha BSC trotz zahlreicher Gerüchte und Berichte um große Namen "nur" Santiago Ascacíbar vom ​VfB Stuttgart verpflichtet. Trainer Jürgen Klinsmann würde sich indes über eine Verstärkung für die Offensive freuen: "Das würde uns enorm helfen."


Dass man in einem Spiel, in dem man über die erste Halbzeit hinaus diszipliniert und gut organisiert gegen den ​FC Bayern verteidigte, am Ende mit einem 0:4 und ohne eigenes Tor vom Platz gehen musste, hat erneut die Notwendigkeit für neue Offensivspieler aufgezeigt - so scheint es Hertha-Coach Jürgen Klinsmann auch zu interpretieren. 


Klinsmann wünscht sich mehr Offensiv-Power


Im Interview mit der B.Z. (via transfermarkt.de) sprach der 55-Jährige über den Transfermarkt: "Wenn wir was finden im offensiven Bereich, würde uns das enorm helfen." Zu wenig Durchschlagskraft hatte man gegen den Rekordmeister trotz einiger Entlastungsangriffe aufbieten können, vor allem durch die zweite Hälfte musste man die klare Niederlage am Ende als verdientes Ergebnis hinnehmen. "Wir sind am Arbeiten", so Klinsmann weiter bezüglich der noch laufenden Transferbemühungen der Verantwortlichen. Wichtig sei jedoch, dass es nicht um Namen, sondern "nur um Qualitätsverbesserung" ginge, wie er zu betonen wusste.

Hansi Flick,Juergen Klinsmann

Am Sonntag musste Klinsmann (r.) seine Glückwünsche an Hansi Flick richten


Nachdem über die letzten Wochen etwaige große Namen wie Mario Götze, Julian Draxler oder Granit Xhaka mit der Alten Dame in Verbindung gebracht wurden, scheinen derzeit Verhandlungen mit Lucas Tousart von Olympique Lyon zu laufen. Der 22-Jährige ist allerdings ein defensiver Mittelfeldspieler und wäre somit keine Personalie, die das Bestreben nach einer Offensiv-Verstärkung lösen würde. 


Erneutes Treffen mit Tousart


Laut Foot Mercato, dem französischsprachigen Pendant zum deutschen Portal fussballtransfers, soll es am heutigen Montag ein erneutes Treffen gegeben haben. Lyon fordert mindestens 30 Millionen Euro für das Eigengewächs, während man sich mit Tousart selbst bereits weitestgehend einig sein soll. 


Durch das Geld von Investor Lars Windhorst hat man in der Hauptstadt neue finanzielle Möglichkeiten, sodass der mögliche Tousart-Transfer eine weitere Verpflichtung nicht direkt ausschließen würde. Sollte kein neuer Spieler mehr kommen, wäre dies "gar kein Problem", so Klinsmann, der sich hinsichtlich des Saisonziels Klassenerhalt weiter optimistisch zeigte: "Der Kader ist gut genug, um in der Liga zu bleiben."


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