​Fortuna Düsseldorf hat das erste Spiel der Rückrunde mit 0:1 gegen ​Werder Bremen verloren. Im Fokus stand während der Partie auch Debütant Florian Kastenmeier, der mit seinem Patzer Mitschuld am entscheidenden Gegentor hatte. Trainer Friedhelm Funkel stärkte seinem Keeper nach der Partie den Rücken.


Sein Bundesliga-Debüt hatte sich der 22-jährige Torwart sicherlich anders vorgestellt. Bedingt durch die Verletzungen der nominellen ersten Optionen für das Düsseldorfer Tor​ in Person von Zack Steffen und Michael Rensing, hatte Kastenmeier gegen Bremen von Beginn an auf dem Platz gestanden und zunächst auch einen grundsoliden Auftritt hingelegt. Er fing die Bälle souverän ab und konnte sich sogar im Eins-gegen-Eins auszeichnen.


Zweite Halbzeit besiegelt Düsseldorfer Schicksal


In der zweiten Hälfte passierte es dann: Nach einem Freistoß der Bremer, ausgeführt durch Milot Rashica, flog Kastenmeier am Ball vorbei. Niklas Moisander köpfte die Kugel zurück in die Mitte und an den Rücken des Keepers, von wo aus der Ball ins Tor prallte. 1:0 Bremen - Düsseldorf verliert das Spiel. 


Trainer ​Friedhelm Funkel wollte seinem Schützling jedoch keine Vorwürfe machen und relativierte die Situation gegenüber dem kicker: "Flo hat die Situation falsch eingeschätzt, aber da mache ich ihm keinen Vorwurf. Ansonsten hat er sehr ordentlich gehalten. Es ist einfach extrem dumm gelaufen."

Friedhelm Funkel

Macht seinem Keeper keine Vorwürfe: Friedhelm Funkel


Und so darf der gebürtige Regensburger sich sogar Hoffnung auf weitere Einsätze machen. Da Stamm-Keeper Zack Steffen weiter auf unbestimmte Zeit ausfällt (Funkel: "Wir können heute noch nicht sagen, wie lange er aussetzen muss.") und auch Michael Rensing vorerst nicht wieder einsatzbereit zu sein scheint, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Kastenmeier auch im kommenden Spiel gegen​ Leverkusen und darüber hinaus zwischen den Pfosten stehen darf.