​Beim Blick auf die Aufstellung von ​Borussia Dortmund gegen den ​FC Augsburg mussten sich einige Fans wundern. Die vor der Rückrunde etablierte Stammkraft Dan-Axel Zagadou stand nicht einmal im Kader des BVB. Nun erklärte der Verein das Fehlen des wichtigen Innenverteidigers.


Mit einem ​hart umkämpften 5:3-Erfolg gegen den FC Augsburg gestaltete die Borussia aus Dortmund den Jahresauftakt positiv. Matchwinner Erling Haaland sorgte am Ende für den Erfolg. Nicht mit von der Partie war allerdings Verteidiger Dan-Axel Zagadou. Trotz seiner zuletzt gefestigten Rolle bei den Dortmundern fehlte der Franzose komplett im Spieltags-Aufgebot.


Wie die Schwarz-Gelben auf der eigenen Internetseite bekannt gaben, hatte die Zwangspause des 20-Jährigen einen verletzungsbedingten Grund. Begleitend zur Spielanalyse begründete der BVB das Fehlen von Zagadou durch einen Muskelfaserriss, den der Profi anscheinend kurzfristig vor der Partie erlitt.


Anfälligkeit macht sich deutlich


Einen Systemwechsel hatte dies nicht zur Folge. Zagadou, der zuletzt fünf Mal über die komplette Distanz aufspielte, wurde von Manuel Akanji vertreten. Der Schweizer rückte ins Zentrum der Dreierkette, dafür rutschte Lukas Piszczek auf rechts in die Mannschaft.​ Doch schnell wurde deutlich, dass der Leistungsträger schmerzlichst vermisst wird. 


Defensiv waren die Dortmunder deutlich anfälliger, als in den Wochen vor der Winterpause. Die Augsburger kamen so zu drei beinahe entscheidenden Treffern. Zwei von ihnen wurden geradewegs aus dem Zentrum erzielt, welches durch Zagadou nicht abgesichert werden konnte. Auch der ​Spielaufbau litt deutlich unter der Abwesenheit des Ankers.

Dan-Axel Zagadou

Dortmund konnte sich in Augsburg nicht auf die Qualitäten Zagadous verlassen