​Der ​SV Werder Bremen kann aufatmen: Nach Angaben des Vereins hat sich Kevin Vogt beim heutigen Auswärtssieg gegen Fortuna Düsseldorf "nur" eine Gehirnerschütterung zugezogen. Andere schwere Verletzungen wie ein ​Halswirbelbruch wurden zum Glück nicht diagnostiziert.


Vogt verletzte sich kurz vor Spielende bei einem Zusammenprall mit Jiri Pavlenka. Der tschechische Torhüter traf seinen debütierenden Mitspieler mit dem Knie am Kopf, anschließend musste Vogt vom Platz getragen werden. Nach dem Spielende wurde er in die nahegelegene Düsseldorfer Uni-Klinik eingeliefert, wo er zur Überwachung noch eine kurze Zeit weilen wird. 


"Wir sind natürlich heilfroh, dass es noch verhältnismäßig glimpflich abgegangen ist", sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt über diese Nachricht. "Wir werden jetzt Anfang der Woche noch verschiedene Tests machen, um abschließend zu klären, wann Kevin wieder ins Training einsteigen kann."


Vogt wurde vor Kurzem leihweise von der TSG Hoffenheim verpflichtet, um die dezimierte Defensive zu verstärken. Bei seinem ersten Pflichtspiel lieferte der 28-jährige Libero direkt eine starke Leistung ab. Ob er am nächsten Wochenende ausfallen wird, ist noch unklar.