​Die Bemühungen von ​Manchester United um Bruno Fernandes ziehen sich schon wochenlang hin. Viele Fans der 'Red Devils' erhoffen sich mit der Verpflichtung des portugiesischen Nationalspielers die Lösung für das Kreativitätsproblem im offensiven Mittelfeld. Der von vielen Medien übereinstimmend als ​bevorstehend titulierte Deal droht jedoch nun zu scheitern.


Nach Angaben des in der Regel sehr gut informierten Guardian sind die Engländer mit der Ablöseforderung von Sporting Lissabon überhaupt nicht einverstanden. Demnach fordert der portugiesische Top-Klub stolze 68 Millionen Pfund für die Dienste von Fernandes!


United will hingegen laut des Berichts nur 38 Millionen Pfund zahlen, dabei orientiert sich der Klub an ein Angebot in derselben Höhe von Tottenham Hotspur aus dem vergangenen Sommer-Transferfenster. Sollte Sporting die Ablöseforderung nicht deutlich runterschrauben, wird der englische Top-Klub die Bemühungen um den 25-jährigen Mittelfeldspieler einstellen.

Ed Woodward

United-Funktionär Ed Woodward steht unter Zugzwang


Ed Woodward und Co. machen sich Sorgen, dass ein Transfer der vom Verhandlungspartner vorgeschlagenen Größenordnung, in Zukunft jede Verpflichtung eines Spielers von Fernandes' Kaliber inflationär verteuern könnte. Demnach entstammen die letzten Gerüchte über den bevorstehenden Deal lediglich Quellen, die auf United Druck ausüben möchten.


Aufgrund der schweren finanziellen Lage steht aber auch Sporting unter großem Druck. Laut ESPN hat sich Fernandes bereits mit Manchester United auf ein Arbeitsverhältnis geeinigt. Nun muss sein derzeitiger Arbeitgeber genau über die nächsten Schritte nachdenken.